Straßen, die nicht mehr ausgebessert werden

Versprochene Finanzierung wird zurückgezogen und neu vergeben

Dienstag, 22. Juli 2014

Kronstadt - In der Regel brüsten sich die Behörden mit Daten und Fakten, die den erfolgreichen Abschluss von Investitionen, Sanierungsarbeiten usw. belegen. In Kronstadt/Braşov kam es nun anders. Der zuständige Ressortleiter im Kreisrat Kronstadt für Reparatur der als Kreisstraßen ausgewiesenen (drumuri judeţene) Verkehrswege, Nicolae Blaga, musste zugeben, dass ursprünglich vorgesehene Straßenausbesserungsarbeiten nun nicht mehr zustandekommen. Es geht um folgende vier Straßen: DJ 730: DN 73 – Dorf Şirnea (Gemeinde Fundata); DJ 130 B: Părău – Grid – Perşani; Dumbrăviţa – Satu Nou und DJ 101 Rosenau/Râşnov – Militäreinheit im Glăjăriei-Tal. Der Grund soll die Umwidmung der vorgesehenen Finanzierung von Straßenreparaturen zugunsten der Krankenhäuser sein. Blaga sagte, der Entschluss sei in Bukarest, in den Kabinetten der Regierung gefasst und vorläufig nur telefonisch weitergeleitet worden.

Fürs laufende Jahr habe der Kreis Kronstadt beim Kapitel Straßenverkehr 6,4 Millionen Lei zugewiesen bekommen. Davon sind bereits drei Millionen für Schneeräumung aufgebraucht. Für größere Investitionen, wie die genannten Ausbesserungsarbeiten, fehle einfach das Geld, entschuldigt sich Blaga. Vor allem in Şirnea ist die Empörung der Bevölkerung groß. Die Ortschaft, die als „touristisches Dorf“ geführt wird, wird in letzter Zeit von weniger Touristen besucht, vor allem seit unter den Pkw-Fahrern bekannt ist, dass die rund fünf Kilometer lange Verbindung von der Nationalstraße Kronstadt – Piteşti voller Schlaglöcher ist. Die Ortseinwohner klagen ebenfalls über die Straße, die ihre Wagen ruiniert und sind enttäuscht, dass alle bisherigen Versprechungen des Kreisrats bloß leere Worte waren.

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