Straßen- und Eisenbahnunfälle – Ein Toter auf der DN 13 im Geisterwald

Donnerstag, 29. Januar 2015

Kronstadt – Innerhalb von nur zwei Tagen ereigneten sich mehrere Unfälle im Stadt- und Kreisgebiet, die auf Nichteinhalten der Verkehrsregeln, wie auch auf Unachtsamkeit zurückzuführen sind. Ein mit Zucker beladener Großlaster der von der Zuckerfabrik in Brenndorf/Bod kam, wurde von dem IC Wien – Budapest – Bukarest auf dem Gleis  bei der Ausfahrt aus Zeiden/Codlea erfasst und einige Meter mitgeschleift bis der Zug zum Stehen kam. Niemand wurde dabei verletzt, doch der Eisenbahnverkehr wurde für über eine Stunde lahmgelegt. Der Fahrer des Lastkraftwagens hielt bei der Eisenbahnüberfahrt, die nicht mit Schranken versehen ist, bis ein Lastzug aus Richtung Kronstadt/Braşov vorbeifuhr. Wie er selbst erklärte, dachte er nicht, dass nach so kurzer Zeit aus der Gegenrichtung ein anderer Zug kommen könne. Trotz der schlechten Sicht wagte er die Überfahrt, wobei er von dem IC erfasst wurde.

Weniger Glück hatte ein Autofahrer, der aus der Richtung Reps/Rupea nach Kronstadt unterwegs war. In eine Kurve im Geisterwald kam dieser von seiner Fahrspur ab, der Wagen drehte sich und prallte gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug. Trotz der von einer im Umfeld befindlichen Krankenassistentin erteilten ersten Hilfe starb dieser,  bevor der Rettungswagen  eintraf. Drei Fahrgäste eines städtischen Personentransportbusses der Linie 2, wurden am Dienstag zum Teil schwer verletzt als der Bus in der Al. I. Cuza-Straße einem entgegenkommenden Pkw ausweichen wollte und dabei einen Mast der Straßenbeleuchtung rammte. Er gelangte auf den Gehsteig, wo sich glücklicherweise niemand befand. Der junge Fahrer des Pkw hatte  bei großer Geschwindigkeit einen anderen Wagen überholt und wäre fast in den Bus geraten. Dessen Fahrer versuchte  dem Pkw auszuweichen, damit es nicht zu einer frontalen Kollision käme.

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