Strukturförderung: EU übt herbe Kritik an rumänischen Unterlagen

„Mindestmaß an Qualität nicht gewährleistet“

Mittwoch, 24. April 2013

Bukarest (ADZ) – Seitens der EU-Kommission gibt es im Hinblick auf die Strukturförderung im Rahmen des künftigen Finanzrahmens heftige Kritik: So berichtete die Presse am Montag über ein äußerst kritisches Schreiben aus Brüssel bezüglich der übermittelten Unterlagen.

In dem auf Anfang März datierten Schreiben an den Minister für EU-Fonds, Eugen Teodorovici, rügt Normunds Popens, stellvertretender Generaldirektor der Generaldirektion Regionalpolitik der EU-Kommission, die von Bukarest eingereichten Unterlagen wie folgt: „Die Vorschläge der rumänischen Regierung weisen leider nicht das Mindestmaß an Qualität und Glaubwürdigkeit auf, um effiziente Gespräche bezüglich der künftigen Programmunterlagen zu erlauben.“ Für Rumänien stehen dabei 21,8 Milliarden Euro bzw. die Strukturförderung im Zeitraum 2014-2020 auf dem Spiel.

Experten EU-geförderter Thinktanks, die die Dokumente unter die Lupe nahmen, erläuterten der Presse, dass sich die Regierung peinliche Patzer erlaubt habe: Während die EU-Kommission Entwicklungsstrategien erwartete, habe man ihr Endloslisten von Projektvorschlägen der Ministerien übermittelt, die sich zudem summiert auf weit mehr als 21,8 Milliarden Euro belaufen. Das Ministerium für EU-Fonds teilte schließlich am Dienstag mit, die Kritik habe „die Lage im Januar“ visiert – die beanstandeten Mängel seien inzwischen behoben worden.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 25.04 2013, 19:32
Geht´s noch dümmer,NORBERT?Vor ein paar Wochen lobten Sie den SUUUUPERMINISTER Friedrich,weil er den Zuzug von "Sozialschmarotzern" verhindert hat,jetzt laden Sie bedingungslos die Leute ein!Sind Sie der Vizekanzler?Eher der Popowischer des Ankleiders des Hofnarren!
Norbert, 25.04 2013, 00:56
Es wird nicht mehr lange dauern dann wird der rumänische staat abgewickelt.Die FRAGE WIRD SEIN OB ES DAFÜR ÜBERHAUPT WAS GIBT....WENN NICHT SOLLEN ES DIE CHINESEN NEHMEN...DIE Rumänen SIND NOCH NICHT MAL IN DER LAGE EINEN FETTFLECK AUF EIN WEIßES PAPIER ZU MACHEN. DIE EU
schickt jetzt nur noch Beamte aus der Kreisklasse hin um sich um Rumänien zu kümmern,alle anderen haben keine Lust mehr..Vlad rette uns vor dem Übel..
Skeptikus, 25.04 2013, 00:38
@Guido+Norbert: Wo wird das enden? Die Boomjahre 2000-2008 sind vorbei. Kein westliches Unternehmen zahlt mehr ueberrissene Preise fuer Grundstuecke, Bueromieten etc. Wovon leben dann die ganzen Parasiten, die vom Staat die Dinge geklaut haben und damals gut verschachert/vermietet haben? Ich glaube, der Markt wird sich auch in Rumaenien durchsetzen. Good luck!
Norbert, 24.04 2013, 22:41
Alle Rumänen die sich in der Lage fühlen in anderen Ländern neu anzufangen. Verlasst das Kakaland ,wir nehmen euch auf in Europa und der Welt. Das ist die Lösung. Die 4 bis 5hundert tausend die jedes Jahr das Land verlassen sind schon die klügeren. 2020 meine vorraussage 15 Millionen Einwohner davon 6 millionen Romas 1,6 millionen Ungarn un die wenigen anderen aus verschiedenen Kulturen. Verlasst das Kakaland ....Ich spreche mit Angie Merkel. auch die Amis werden ein Auge zudrücken..
Guido, 24.04 2013, 16:52
Herbert+Skeptikus@ 100% Recht, dort sitzen nur Onkels, Tanten, Neffen, u.s.w., egal welche Qualifikation diese haben, außer Unfähigkeit und Korruption !!!
Herbert, 24.04 2013, 12:40
Solange solche Vorschläge von rumänischen Beamten in den dortigen Ministerien ausgearbeitet werden, kann dabei nichts herauskommen. Denn in den Ministerien sitzen fast ausschließlich irgendwelche Günstlinge, die weder nach Qualifikation noch nach irgendwelchen Voraussetzungen ausgesucht wurden.
Die ganze öffentliche Verwaltung in Rumänien ist eine Katastrophe!
Skeptikus, 24.04 2013, 11:07
Das ist schon mehr als blamabel: Das zeigt die Qualitaet der Arbeit in den Ministerien und das nach ueber sechs Jahren EU-Mitgliedschaft! Jeder Doktorand haette vermutlich ein besseres Strategiepapier geschrieben. Problem aber ist, dass viele Politiker sofern vorhandene Doktortitel diese gerne durch Plagiat erhalten haben. Deshalb ist auch niemand in der Lage ein vernuenftiges Strategiepapier zu schreiben!

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