Tag der Diözese Sathmar

Feier der römisch-katholischen Gemeinden

Freitag, 05. August 2016

Auf der Freilichtbühne war immer etwas los.

Der Strudlistand der deutschen Gemeinde der Kalvarienkirche
Fotos: László Ilyés

Sathmar - Im Römergarten veranstaltete das Römisch-Katholische Bistum unter dem Motto „Gemeinschaft unter dem gemeinsamen Himmel“ zum ersten Mal den Tag der Diözese Sathmar/Satu Mare. Zu diesem Ereignis kamen Ende Juli mehrere Tausend Menschen aus der ganzen Diözese.  Ziel der ersten Auflage der Veranstaltung war, dass die Mitglieder der Gemeinden sich nicht nur in der Kirche, sondern auch in einer anderen Form treffen und den Tag gemeinsam verbringen. Die Zelte für die verschiedenen Gemeinden wurden bereits um neun Uhr in der Früh aufgestellt. Die deutsche Gemeinde der Kalvarienkirche aus Sathmar beteiligte sich sogar mit zwei Zelten an der Veranstaltung. In einem Zelt wurden die Ereignisse aus dem Leben der deutschen Gemeinde mit Hilfe einer Fotoausstellung dargestellt. Vor dem Zelt warteten Jugendliche mit lustigen Geschicklichkeitsspielen auf die Kinder. Unter dem anderen Zelt wurde von einer zwanzigköpfigen Mannschaft die leckere Spezialität der Sathmarer Schwaben, der Strudli mit Pflaumenmus-, Kartoffel- und Quarkfüllung frisch zubereitet. Bei den anderen Ständen konnte man u.a. Gulaschsuppe, Krautwickel und Kuchen kosten.

Auf der Freilichtbühne gab es die ganze Zeit Programm. Die Gemeinden aus den Kreisen Sathmar und Maramuresch präsentierten abwechselnd Lieder und Tänze den zahlreichen Zuschauern. Nach einem gemeinsamen Gebet hielt der berühmte ungarische Schauspieler Károly Eperjes einen Vortrag über seinen Glauben und darüber wie wichtig die Kirchen für der Bewahrung der Identität der Menschen seien. Nach dem Mittagessen konnten die Anwesenden das Konzert der Eucharist Band aus Ungarn beiwohnen. Der Festgottesdienst wurde vom Bischof Eugen Schönberger ebenfalls im  Freien zelebriert. „Gott sei Dank, dass die Priesterkollegen und die Gläubigen verstanden haben, dass man für die Gemeinschaft manchmal Opfer darbringen muss. Dadurch, dass wir für diesen Tag kein anderes Programm gewählt haben, zeigen wir, dass wir einer Gemeinschaft angehören. Für diese Gemeinschaft lohnt es sich zu arbeiten und Opfer darzubringen“, sagte der Bischof in seiner Predigt. Der erste Tag der Diözese Sathmar hatte einen familiären Charakter. Es gab für alle Generationen etwas: Anbetungen, Kinder- und Sportprogramme und viele Überraschungen, die von den verschiedenen Pfarrgemeinden mitgebracht wurden.

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