„Tag der Gerechtigkeit“ wurde die Kundgebung genannt

Hunor Kelemen: Hände weg von dem, was uns gehört

Montag, 03. September 2012

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Samstag fand in Sanktgeorgen/Sf. Gheorghe eine Kundgebung der Ungarn aus ganz Siebenbürgen statt – die Organisatoren nannten sie „Tag der Gerechtigkeit“ – und es beteiligten sich daran 25.000 Menschen, laut der Schätzung des UDMR-Vorsitzenden Hunor Kelemen. Es waren nur 10.000, meinen Präfektur und Gendarmerie.

Unter dem Glockengeläute sämtlicher ungarischer Kirchen der Stadt zogen die Teilnehmer ins Zentrum, die Ü-Wagen der ungarischen Fernsehsender Echo TV, HirTV und Duna TV standen für Direktübertragungen bereit.
Es geht darum, dass ein Gericht in Bac²u die Rückgabe des Kollegs „Székely Mikó“ an das reformierte Bistum Siebenbürgens rückgängig gemacht und zwei Mitglieder der Rückgabekommission zu Gefängnisstrafen verurteilt hat. In seiner Ansprache sagte der Europaparlamentarier László Tökés, dass es sich um einen Versuch zur Einschüchterung sämtlicher Ungarn handle, und dass das Urteil in Bacău politisch bestellt war.

Hunor Kelemen betonte, dass nach dem „gemeinen Angriff“ auf die reformierte Kirche morgen auch die Reihe an andere kommen kann, die evangelische oder die unitarische Kirche. „Hände weg von dem, was uns gehört“, fasste Hunor Kelemen zusammen.

Der Präfekt des Kreises Covasna wies die Anschuldigungen zurück, dass es sich im Falle des Mikó-Kollegs um eine „erneute Nationalisierung“ handle.

Kommentare zu diesem Artikel

Justicia, 03.09 2012, 16:50
Der Milizstaat hier, welcher immer latent ist, greift immer wieder durch, um Gerechtigkeit und Meinungsfreiheit zu verhindern.

Nichts dazugelernt ausser EU-Gelder einsacken, gute Miene zum bösen Spiel.

Rumänien wird niemals ein Rechtstaat werden. Die Mentalität ist einfach zu hinderlich um Gerechtigkeit zu erreichen.

Brüssel weiss es, aber die Exporte und die Schrottwaren aus der EU die keiner dort haben will, müssen ja irgendwo verkauft werden.

Der Eigentümer, will nur das zurück was er selbst damals gebaut hat, wo ist das Problem?

Nur weil es eine Schule ist... Rumänien muss Einfluss auf Formung seiner Minderheiten nehmen, damit keiner mehr ungarisch oder deutsch in seiner heimischen Umgebung, sprechen darf...super

Die Ungarn bzw. Szekler waren immer in diesen Gebiet ansässig vor den Rumänen noch, warum kann man die nicht einfach in Ruhe leben lassen? Ich habe keine Grabsteine vor 1400 mit rumänischen Namen hier gefunden, ungarische sind zig vorhanden... Schon komisch...

Nun zum Thema:
Auszug aus erdely.ma:
Ich habe es mal ein wenig übersetzt.

Einige ungarische junge Demonstranten hat die Rumänische Polizei als Schwerverbrecher behandelt.

Die Polizei befragt die jungen Leute, woher sie kommen, was sie das letzte Mal taten, "welche Organisation sie gezwungen hat, sich an der Kundgebung zu nehmen." Ein Polizist stellte die Frage an einer der jungen Menschen: "Haben Sie Angst?". Mit der Zeit war die Antwort: "Nein" Er begann zu schreien und fuchtelte mit dem Schlagstock.

Es war nicht erlaubt ihre Handys zu nutzen. Auf die Frage, wann sie freigelassen werden, kam keine Antwort.
Die Freilassung verzögert sich um fünf Stunden. Da erkennungsdienstliche Vorgänge eingeleitet worden sind. Foto, Fingerabdrücke. etc.
Die Polizei war nur bereit, rumänisch zu sprechen.
Die Leute fühlten sich als Schwerverbrecher behandelt.

original :
http://erdely.ma/kozeletunk.php?id=125946

Übersetzung Google

http://translate.google.com/translate?sl=hu&tl=de&js=n&prev=_t&hl=hu&ie=UTF-8&layout=2&eotf=1&u=http%3A%2F%2Ferdely.ma%2Fkozeletunk.php%3Fid%3D125946&act=url

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