Tag der ungarischen Kultur

Gedenktag an die stürmischen Jahrhunderte des ungarischen Volkes

Freitag, 24. Januar 2014

Zum Abschluss der Vernissage wurde die erste Strophe des „Himnusz“ gesungen.
Foto: Andrey Kolobov

Hermannstadt - Der Tag der ungarischen Kultur wurde am vergangenen Mittwoch auch in Hermannstadt begangen. Mit einer Fotoausstellung im Ratsturm/Turnul Sfatului und einem Kulturprogramm im Ungarischen Haus am Großen Ring/Piaţa Mare feierten die Anwesenden den 191. Jahrestag seit der Veröffentlichung des Gedichts „Himnusz – Aus den stürmischen Jahrhunderten des ungarischen Volkes“ durch den Dichter Ferenc Kölcsey. Das Gedicht, das mit dem Bittruf „Gott segne den Ungar!“ beginnt, wurde 1844 vom Ferenc Erkel vertont und ist seit 1903 die Nationalhymne von Ungarn. „Himnusz ist in erster Linie ein Aufruf des ungarischen Volkes zu Gott, ein Gebet, das den zahlreichen Wechselfällen der Geschichte widerstanden hat“, erklärte bei der Eröffnung der Ausstellung Levente Serfözö vom Ungarischen Kulturverein „Hid“.

Die Exposition des renommierten ungarischen Fotografen Attila Lóránt trägt den Titel „3x3 52 486“ und zeigt Matrizen mit jeweils neun Bildern. In jeder Woche des Jahres (52 Wochen) nahm Lóránt je neun Fotos auf. „Zu der Ausstellung gehören ebenfalls 18 weitere Lichtbilder und wenn man diese zu den restlichen addiert, ergibt sich die Zahl 486“, so erklärt der Künstler den Titel der Ausstellung. Der Tag der ungarischen Kultur in Hermannstadt wurde in Zusammenarbeit vom Kulturverein „Hid“, dem Bürgerverein der ungarischen Kultur und dem ungarischen Kulturinstitut in Bukarest organisiert. Die Fotoausstellung im Ratsturm ist bis zum 15. Februar geöffnet

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