Tage der deutschen technischen Kultur

26 Jahre deutschsprachiger Studiengang Bauingenieurwesen in Temeswar

Samstag, 10. Juni 2017

Professor Radu Băncilă erinnerte an die Anfänge der Abteilung.

Temeswar - „Im Bauwesen geht kein Weg an uns vorbei!“ mit diesem Zitat begann Prof. Dr. Ing. Radu Băncilă seinen Vortrag am Donnerstag. Im Senatssaal des Rektorats der TU „Politehnica“ wurden innerhalb der Veranstaltungsreihe „Kultur- und Wirtschaftstage im Banat“ 26 Jahre seit der Gründung des deutschsprachigen Studiengangs Bauingenieurwesen in Temeswar begangen. Initiatoren, Partner und Freunde der Abteilung versammelten sich somit in Temeswar, um gleichzeitig auch die langjährige Zusammenarbeit der deutschen Abteilung der Fakultät für Bauwesen an der Temeswarer TU mit der Technischen Universität München zu feiern. Die Tagung „Interferenzen und Erfolge“ startete am Donnerstag, morgens, im Senatssaal. Bei der Eröffnung kamen zu Wort, unter anderen, Viorel Şerban, der Rektor der TU „Politehnica“ und Prof. Thomas Wunderlich von der TU München. Der Konsul der Bundesrepublik Deutschland in Temeswar, Rolf Maruhn wohnte ebenfalls der Tagung bei. Vorträge und Erfolgsgeschichten füllten das Programm.

Professor Radu Băncilă, der Initiator dieser Erfolgsabteilung, nutzte die Gelegenheit, um bei den „Tagen der deutschen technischen Kultur im Banat” seinen Rücktritt anzukündigen. Innerhalb eines 30-minütigen Vortrags erinnerte der Bauingenieur an die Initiative, eine deutschsprachige Abteilung an der TU zu gründen. „Am 1. Oktober 1991 begannen die ersten Studenten das Studium an der neugegründeten Abteilung mit deutscher Unterrichtssprache. Für den rumänischen Hochschulunterricht war es eine Premiere“, sagte Professor Băncilă. 1993 wurde der Kooperationsvertrag mit der TU München unterzeichnet. Die Abteilung für Bauingenieurwesen in Temeswar hat mittlerweile Verträge mit der TU Graz, mit der ETH Zürich, mit der Universität aus Istanbul sowie mit der Hochschule Konstanz geschlossen. Die erste Studentengeneration hatte 1996 elf Absolventen. In der Zwischenzeit sind es 326 Absolventen geworden, von denen 41 ein Doppeldiplom erhalten haben.

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