Tankstelle verkaufte gepanschten Sprit

Montag, 10. August 2015

Bukarest (ADZ) – Die Verbraucherschutzbehörde Klausenburg/Cluj hat eine Lukoil-Tankstelle bei Apahida am Samstag zu einer Geldstrafe von 20.000 Lei verdonnert, nachdem rund ein Dutzend Fahrer diese wegen gepanschten Sprits und sich daraus ergebenden Motorschäden angezeigt hatten. Wie die Verbraucherschutz-Inspekteure feststellten und der russische Ölkonzern selbst wenig später in einer Pressemitteilung einräumte, war der Kraftstoff vom Typ Ecto Sport 98 derart wässrig, dass er nach bloß 100 bis 200 Metern Fahrt schwere Motorschäden bewirkte. Lukoil zufolge war das Wasser durch „menschliches Versehen“ in die Tankanlagen gelangt, der Konzern entschuldigte sich bei den betroffenen Fahrern und will für die ihnen entstandenen Schäden aufkommen.

Kommentare zu diesem Artikel

Alex, 12.08 2015, 12:36
Bei der geringen Strafe lohnt sich der Betrug, denn sie haben vermutlich das Vielfache davon vorher ergaunert. Das menschliche Versagen bestand eher darin, zu viel Wasser beigemischt zu haben, so dass der Motorschaden sofort auftrat und so eine Verbindung zum Treibstoff auffiel. Der Ausdruck "verdonnert" im Kommentar passt aus meiner sicht nicht, die Tankstelle lacht sich tot darüber...
alexander, 12.08 2015, 09:19
Das menschliche Versagen bestand wohl aus rumänischer Sicht darin, erwischt worden zu sein :)
Norbert, 11.08 2015, 20:11
Normal..Das ist Rumänisch

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