Technische Kollegien fusionieren

Samstag, 23. Februar 2019

Reschitza – Ab dem Schuljahr 2019-2020 fusionieren in Reschitza das Colegiul Tehnic Bănăţean und das Colegiul Tehnic Reşiţa, zwei der drei technischen Mittelschulen der Stadt. Die Schulleitungen und das Schulinspektorat folgen damit einem Wunsch der Stadtleitung, der in erster Linie einen finanziellen Hintergrund hat. Sie bilden zusammen ein Technisches Bildungszentrum.

Die Idee zur Fusion der beiden technischen Bildungseinrichtungen wurde Ende 2018 vom Reschitzaer Bürgermeister Ioan Popa in die Öffentlichkeit getragen. Neben der finanziellen Begründung nannte Popa auch den Wunsch der Stadt, „ein starkes berufliches Kollegium, ein berufliches Kompetenzzentrum” zu schaffen, das besser dem Wunsch nachkommen soll, gut und zielführend ausgebildete Arbeitskräfte für die angepeilte künftige Entwicklung der Stadt auf den Arbeitsmarkt zu bringen.

Gleichzeitig soll das neu geschaffene Kompetenzzentrum des Berufsschulunterrichts sich noch stärker in der dualen Berufsausbildung einbringen, erklärte Ioan Lupu, der Schulleiter des Colegiul Tehnic Re{i]a bei der Vertragsunterzeichnung im Reschitzaer Rathaus zwischen der Stadt, den beteiligten Schulen und den Firmen, die sich im Bereich der dualen Berufsausbildung engagieren möchten. Dass dabei erstmals ein Vertreter des Colegiul Tehnic Bănăţean fehlte, erklärte Lupu mit der anstehenden Fusion: er vertrete ab sofort beide Kollegien.

Einmal mehr mussten der Bürgermeister und der Schulleiter die Lehrerschaft versichern, dass das Ziel der Fusion nicht Entlassungen von Lehrern ist. Lupu: „Ab Herbst gibt es am neuen Kompetenzzentrum für Berufsschulunterricht ein sehr breites Spektrum von Ausbildungsmöglichkeiten, was selbstverständlich auch ein erweitertes Spektrum an Lehrkräften nötig macht. Wir werden statt bisher 25 ab dem kommenden Schuljahr 46 Ausbildungsrichtungen anbieten können. Deshalb gibt es dann ein sehr breites Spektrum an nötigen Qualifikationen, genauso wie sich das Spektrum der Ausbildungspartner stark vergrößert. Nicht zuletzt wird eine Attraktivitätssteigerung des Unterrichtsprofils angestrebt. Wir werden uns auf dualen Berufsschulunterricht spezialisieren. Dass dafür das Interesse, vor allem der Landjugend, steigt, zeigen die Kontakte, die es seit vergangenem Herbst seitens der Achtklässler und deren Eltern mit uns bereits gibt.“

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