Temeswar, damals und heute

Ein Händereichen über das Jahrhundert in Bildern

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Das Haus Brück ist nach Entwürfen des Architekten Székély Lászlo entstanden. Postkarte: Sammlung Dr. Thomas Remus Mochnacs.

Auch heute ist der Domplatz ein besonders einladender Ort: zum Flanieren, Bewundern, Genießen.
Foto: Zoltán Pázmány

Der Domplatz, Unirii-Platz oder Losonczy-Platz – jede Ethnie liebkost ihn anders, stellt einen anderen mit ihm verbundenen Aspekt in den Vordergrund und liebt ihn trotzdem. Es ist der alte Stadtkern, wo einige der ältesten Gebäude der Stadt stehen, so der Hohe Dom zu Temeswar.

Am Domplatz spielen Kinder, turteln Liebende und versammeln sich die Touristen. Dabei sind von Frühjahr bis Herbst die Cafés und Restaurants einladend. Jedes Gebäude am Domplatz ist ein kleines Kunstwerk und hat seine Geschichte. Heute steht auf dem Foto das Haus Brück im Vordergrund, eines der beliebtesten Foto- und Postkartenmotive der Stadt, ein Schmuckstück des Secession-Stils, eines der Bauwerke, die die Temeswarer dem Architekten Székély Lászlo zu verdanken haben. Änderungen sieht man nur wenn man genau auf die Elemente schaut. Schön ist das Haus heute immer noch. Und im Erdgeschoss ist eine alte Apotheke eingerichtet, die sehr gut zum Parfüm des alten Domplatzes passt.

Im Hintergrund ist ein Teil des Gebäudes des serbisch-orthodoxen Vikariats zu erkennen: Auch eine Temeswarer Besonderheit ist, dass am selben Platz eine katholische und eine orthodoxe Kirche stehen, symbolhaft für die Ökumene, eine Selbstverständlichkeit für Temeswar.

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