Temeswar – Kulturhauptstadt 2021

Kulturprogramm für Startup-Etappe vorgestellt

Montag, 26. Juni 2017

Die Festigung der Beziehungen zur Zivilgesellschaft, die Entwicklung der Kultur in der Stadt und Region, die Unterstützung der Zusammenarbeit mit den Kulturinstitutionen sowie die Eröffnung neuer Chancen auf internationaler Ebene sind einige der Vorhaben des Vereins Temeswar – Kulturhauptstadt Europas für die Zeitspanne 2017-2018. Ziel ist der Ausbau der europäischen Dimension des Programms. Das hat Simona Neumann, die Geschäftsführerin des Vereins anlässlich der Bekanntmachung des Programms für die Startup-Etappe bekannt gegeben.

Diese Etappe kann als eine Art Kostprobe und Vorbereitung auf das Kulturhauptstadtjahr gesehen werden. Vier Großprojekte wurden vorgestellt: „Generators“, „X-Tensions“, „Neighborhoods“ sowie „MultipleXity“.

Mit einigen, zum Großprojekt „X-Tensions“ gehörenden Veranstaltungen, soll das Kulturprogramm ansetzen: „Art Encounters“ und „Eurothalia“ bedürfen keiner weiteren Präsentation, denn die Temeswarer fiebern ihnen schon entgegen. Dazu kommen fünf Auftritte, die der schwedische Zirkus „Cirkör“ in Temeswar im November in Temeswar haben wird.

Zum Großprojekt „Generators“ gehört das Programm „Mega Bega“: An und auf der Bega sollen Veranstaltungen stattfinden. Im Rahmen des dritten Großprojektes sollen sich die einzelnen Gemeinschaften in den Stadtvierteln angesprochen fühlen.

Ebenfalls in dieser Startup-Etappe will man mit dem Bau eines Multifunktionsraumes für kreative Industrien sowie eines Zentrums für Kulturressourcen für die Entwicklung von Leistungsvermögen und internationale Beziehungen beginnen. Dieses Projekt gehört zum vierten Großprojekt, „MultipleXity“. Ziel ist eine bessere Infrastruktur. Diese wird auch dafür gebraucht, da der Verein im Jahr 2021 das erste „Internationale Festival des Lichtes“ veranstalten will.

Das Kulturprogramm der Startup-Etappe wurde im Beisein von Vertretern aus Kulturinstitutionen, Medien und der öffentlichen Verwaltung vorgestellt. „Auf lange Sicht soll ein extrem professioneller kultureller Sektor herausgebildet werden, der auf die Bedürfnisse der Bürger sensibel reagiert“, so Simona Neumann.

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