Temeswar – Kulturhauptstadt Europas 2021

Treffpunkt digitale Plattform - Projekte in den Bereichen Kultur, Soziales und Sport vorgestellt

Mittwoch, 02. November 2016

Viele junge Menschen haben ihr Interesse für die Veranstaltung bekundet.
Foto: Zoltán Pázmány

Über 200 IT-Fachleute, Künstler, Eventveranstalter und andere Personen, die sich in die verschiedensten Programme in Temeswar in den nächsten Jahren einbinden wollen, sind vor Kurzem im Multifunktionssaal des Temescher Kreisrates zusammengekommen. Dem Aufruf des Vereins „Banat IT“, der bei der Veranstaltung des Treffens von „Smart City“ und „Alergotura“ unterstützt wurde, sind alle Interessierten gefolgt. Diese konnten im ersten Teil der Veranstaltung einer Präsentation der Programme beiwohnen, die der Verein „Temeswar – Kulturhauptstadt Europas 2021“ in der Dokumentation, mit der der Titel gewonnen wurde, vorgeschlagen hat.

Moderator des Abends war Radu Ticiu von „Banat IT“, der die Redner vorgestellt hat. Teodora Borghoff vom Verein „Temeswar – Kulturhauptstadt Europas 2021“ präsentierte einige Programme und einige der Köpfe, die dahinter stecken: Die visuelle Künstlerin Nita Mocanu aus Arad hat sich mit dem Thema „Wissenshorizonte“ befasst. Bis 2021 sollen Lehrer mit Künstlern zusammenarbeiten, um alternative Lehrveranstaltungen vorzuschlagen, die an die Gegenwartskunst und an den Gebrauch digitaler Medien gebunden sein sollen. Unter dem Motto „Das Patrimonium im Rampenlicht“ hat Silviu Vert von der Universität Politehnica Temeswar das Programm vorgestellt, in dem es um den Aufbau einer offenen Datenbank geht, die von lokalen Akteuren mit Informationen beliefert werden soll. Informationen von Spezialisten, Zeitungsartikel, alte Fotografien und Geschichten von Bürgern der Stadt, aber auch Filme auf eine Plattform hochgeladen werden.

Mit Hilfe der augmentierten Realität soll dann der Besucher Näheres über die Stadt und die einzelnen Gebäude, die historischen Viertel, aber auch über die Bürger und deren Erinnerungen, über die Geschichte der Stadt erfahren.

Ein drittes Programm wurde von Loredana Gai]² vorgestellt: „Bright City“ oder „Die Lichterstadt“ hat sich das Festival „Stadt des Lichts“ zum Ziel gesetzt. Als Kurator wurde bereits das Departement „Solutions“ von „Ars Electronica Linz“ ausgewählt: Mit dem von diesem Departement entwickelten „GeoPulse“, einem der modernsten Simulations- und Visualisierungswerkzeuge, mit denen sich eine Stadt „eigenhändig“ erkunden lässt, wird 2021 zu einem Vergleich der Städte Lille, Linz, Groningen und Temeswar eingeladen. „GeoPulse“ ermöglicht, dass eine Person, mit dem digitalen Stift in der Hand, die begehbare interaktive Datenbank betritt und auf Buchseiten, Stadtpläne, Wanderoberflächen und andere Objekte tippt, um sich zu informieren.

Nach einer Frage-Antwort-Reihe und einer Pause sind die Teilnehmer zu den Debatten eingeladen worden: Je mehr Klebezettel mit Ideen und Vorschlägen hatten sich die Organisatoren für die Tafeln gewünscht, die sie im Foyer aufgestellt hatten. Und viele solcher Haftnotizen sind dann tatsächlich auch an die Tafeln angebracht worden.

 

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