Temeswar: Neue Baustellen kommen zu den alten hinzu

Premiere für großzügigen Fahrradparkplatz

Dienstag, 31. März 2015

Die alte Stefan-cel-Mare Straße in der Temeswarer Fabrikstadt wird endlich eine moderne Stadtstraße.
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar - In diesem Frühjahr sollen, laut Vertreter der Stadtverwaltung, trotz der zahlreichen offenen Baustellen in verschiedenen Stadtteilen Temeswars, die der Einwohnerschaft auch viel Stress bereiten, noch weitere hinzukommen. Im Visier sind wichtige Stadtstraßen im Süden der Stadt wie auch in der Fabrikstadt. Insgesamt werden die Baukosten auf 150.000 Euro geschätzt.

Als ein komplexes Bauvorhaben zeigt sich jetzt schon das Projekt der Modernisierung der Verbindungsstraße zwischen der Busiascher und der Siemens-Straße: 300 Meter Länge, sieben Meter breite Fahrbahn, beiderseits neue Gehsteige mit 2,5 Meter Breite und ein Kreisverkehr mit 6,5 Meter Durchmesser. Dazu wird hier auch ein Parkplatz mit 300 Parkplätzen auf 8580 Quadratmeter angelegt, daneben gar ein Parkplatz für Fahrräder, eine Premiere in der Begastadt, mit 68 Plätzen. Auf beiden Seiten wird auf der Fahrbahn auch eine Radpiste (bisher meist nur auf den Gehsteigen) entstehen. Umrahmt wird die modernisierte Straße von Grünflächen , auf nahezu 5000 Quadratmetern. Die Arbeiten, deren Kosten von 3,8 Millionen Lei aus Haushaltsgeldern gedeckt werden, sollen bis Ende September fertiggestellt werden.

Die Arbeiten an der alten, aber für die Fabrikstadt stets vitalen Verkehrsader, der Stefan-cel-Mare-Straße, seit Jahren überfordert, weil eine der meistbefahrenen Straßen der Stadt, die schon im Vorjahr gestartet wurden, sollen nun ins Endstadium treten. Man schätzt die modernisierte Straße mit neuem Asphaltbelag, neuen Gehsteigen auf ihrer gesamten Länge, in höchstens einem Monat fertigzustellen, in zwei Monaten könnten sie wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Etwas schwierigere Probleme (wegen der Arbeiten an den Gasleitungen) hat der Ausführer, die städtische Wege- und Brückenbaugesellschaft SDM, auf der Baustelle der Musicescu-Straße (von der Giroker bis zur Hebe-Straße) mit vier Kilometern längste Straße der Begastadt, zu meistern.Mit den hier vorgesehenen Arbeiten wird die Musicescu-Straße zu einer modernen Asphaltstraße (sechs Meter Breite, in beiden Fahrtrichtungen je drei Meter) mit breiten Gehsteigen, Radpiste und Parkplätzen umgestaltet. Die Arbeiten können erst bis Weihnachten fertiggestellt werden, die Baukosten belaufen sich auf zirka sechs Millionen Lei.

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