Temeswar, Platz fünf im Hochschulranking

Mehr Studierende an privaten Universitäten

Freitag, 13. Januar 2012

Temeswar (BZ) - Die Zahl der Bachelorstudenten ist im letzten Jahr geschrumpft. Dies geht aus einer Studie des Nationalen Statistikamtes hervor: Rund 670.000 Bachelorstudenten waren im Studienjahr 2010/2011 an den Hochschulen in Rumänien eingeschrieben, deutlich weniger im Vergleich zu 2009/2010, als die Zahl der Studierenden bei rund 775.000 lag. Der Unterschied ist noch größer, wenn man die Daten von 2008/2009 heranzieht: Damals hatten sich annähernd 890.000 Schulabsolventen für ein Bachelorstudiengang entschieden.
 

Auch in Temeswar/Timişoara ist die Anzahl der Hochschulstudierenden von 42.000 (2009/2010) auf 39.000 im Studienjahr 2010/2011 gesunken. Damit sind nur die Studierenden gemeint, die einem Bachelorstudium nachgehen. Temeswar belegt hiermit den fünften Platz im nationalen Hochschulranking, was die Zahl der Studierenden betrifft. Bukarest belegt nach wie vor den Spitzenplatz, mit rund 220.000 Studierenden, gefolgt von Klausenburg/Cluj-Napoca mit 57.000 Studenten, Jassy/Iaşi (55.000) und Kronstadt/Braşov (45.000).

In den Top 10 der besten Universitätszentren haben es noch Constanţa, Craiova, Arad, Hermannstadt/Sibiu, Galaţi und Piteşti geschafft. Fast alle Universitätszentren hatten im vergangenen Jahr weniger Studenten gemeldet, im Vergleich zu 2009/2010. Ausnahmefälle sind Arad und Constan]a, wo die Zahl der Studierenden gestiegen ist. Wenn sich im Studienjahr 2009/2010 rund 19.000 Schulabsolventen für eine Hochschule in der Stadt an der Marosch entschieden haben, so waren es 2010/2011 um 4.000 Studenten mehr, so dass Arad rund 23.000 Bachelorstudierende zählte. Dabei macht hier besonders die private Hochschule das Rennen.

In Arad ist die Zahl der Studierenden, die sich für eine private Hochschule entschieden haben um 33 Prozent gestiegen. Die private Hochschule „Vasile Goldi{“ zählt hiermit um 64 Prozent mehr Studenten als die staatliche Universität „Aurel Vlaicu“. Auch an den privaten Hochschulen in Bukarest und Kronstadt haben sich mehr Studenten eingeschrieben, im Vergleich zu den Vorjahren.

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