Temeswar und Arad an europäisches Autobahnnetz angebunden

Freitag, 03. Juli 2015

Temeswar – Die Rumänische Behörde für Autobahnen und Nationalstraßen (CNADNR) verspricht, dass die Autobahn A1 ab dem 11. Juli an die Autobahn in Ungarn angebunden wird. Die Einweihung der Strecken zwischen Petschka/Pecica und Arad beziehungsweise zwischen Makó (in Ungarn) und der Grenze sollen am 11. Juli in Anwesenheit der Premierminister Rumäniens und Ungarns  erfolgen. „Damit wird man von Temeswar oder Arad aus über die Autobahn nach Ungarn und in andere europäische Länder fahren können“, hat Bogdan Cotârlici, der Pressesprecher der oben genannten Behörde für die ADZ erklärt. Auf der rumänischen Seite handelt es sich um eine Strecke von 16 Kilometern zwischen Petschka und Arad, davon wurden sechs Kilometer schon letztes Jahr zusammen mit einer weiteren Strecke der Autobahn bis Nadlak/Nădlac eingeweiht.  Die Autobahn A1 führt von Bukarest/Bucureşti nach Nadlak und gehört zum IV. paneuropäischen Verkehrskorridor. Die Autobahn ist nur streckenweise fertiggestellt. Die Behörden werden auch einen neuen Grenzübergang zwischen Nadlak (auf der rumänischen Seite) und Csanadpalota (in Ungarn) einweihen, beim Treffpunkt der Autobahnen A1 und M43, wie der Pressesprecher der CNADNR erklärt hat. Der Grenzübergang ist laut dem Pressesprecher der CNADNR ganz auf der rumänischen Seite eingerichtet worden.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 04.07 2015, 11:43
kaum zu glauben. Endlich nicht mehr auf der Todesstrecke zwischen Makó und Arad fahren müssen. Was ich dort schon alles erlebt habe. Einmal im Winter war ein 30 km langer Stau, auf beiden Fahrrichtungen, weil einige Deppen keine Geduld hatten langsam hinter dem Schneepflug hinterher zu fahren, wodurch dann beide Fahrstreifen blockiert waren und keiner mehr vorwärts kam, noch umdrehen konnte (links und rechts sind ja Baumalleen und ein mindestens einen Meter tiefer Graben). Der ganze Stau konnte erst einen halben Tag später aufgelöst werden, nachdem die Armee mit Bergepanzern gekommen ist und die hängen gebliebenen LKW raus in den Acker gezogen hat. In der folgenden Nacht hat der Wind übrigens den Schnee wieder so verweht, dass sich das selbe Drama am nächsten Morgen genau gleich wiederholt hat (Schneeschutzzäune waren gestohlen).

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