Temeswarer Bürgermeister begrüßt Premiervorschlag

Nicolae Robu hofft auf das Vorantreiben bedeutender Projekte

Freitag, 30. Dezember 2016

Nicolae Robu bei seinem Amtsantritt 2012. Damals war ihm Sorin Grindeanu als Vizebürgermeister für kurze Zeit zur Seite gestanden.
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar – „Als Temeswarer kann ich die Nominierung von Herrn Sorin Grindeanu für das Amt des Premierministers nur begrüßen.“ Mit diesen Worten leitete der Temeswarer Bürgermeister Nicolae Robu (PNL) seine Presseerklärung ein, nachdem der Premier-Vorschlag seitens der Sozialdemokraten am Mittwochnachmittag bekannt gegeben worden war. Nicolae Robu wandte sich über seine Facebook-Seite mit einer kurzen Meldung an die Medien. „Ich hatte Herrn Grindeanu als Vizebürgermeister im Jahr 2012 und wir haben gut zusammengearbeitet, genauso wie 2016, als er Vorsitzender des Temescher Kreisrats war. Es gibt also sehr gute Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit auch unter den neuen Umständen, zum Wohle Temeswars und des Kreises Temesch“, so Nicolae Robu weiter. Der Temeswarer Bürgermeister hofft, dass Sorin Grindeanu als Premierminister einige Projekte, die von großem Interesse für den Kreis Temesch sind, vorantreiben wird.

Zu den Prioritäten zählte er die Umgehungsstraße Temeswars, das Regionalkrankenhaus und Onkologieinstitut, die Entbindungsklinik, das Stadion mit 42.000 Plätzen, die Mehrzweckhalle mit 16.000 Plätzen, die olympische Schwimmhalle, die Sanierung und Modernisierung des Nordbahnhofs, das intermodale Verkehrszentrum, den Ausbau des Flughafens, das Nationale Museum der Rumänischen Revolution von 1989, das Projekt „Temeswar – Europäische Kulturhauptstadt 2021“ – alles Pläne, die nun Wirklichkeit werden könnten, sagte der Bürgermeister. „Wenn nicht jetzt, dann wann?“, schloss er rhetorisch seine Presseerklärung ab. Sorin Grindeanu hatte eine Woche zuvor den Medien mitgeteilt, dass er nicht als Minister nach Bukarest ziehen wird, sondern sein vierjähriges Mandat als Kreisratschef zu Ende bringen möchte. Das Amt des rumänischen Premiers war damals nicht in Frage gekommen. 

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