Temeswarer Straßenhunde müssen eingeschläfert werden

Tierschutzorganisationen suchen nach Adoptivwilligen im Ausland

Donnerstag, 09. Januar 2014

Adoption oder Tod: Hunderte herrenlose Hunde werden in den nächsten Wochen eingeschläfert, wenn sich für sie kein Herrchen findet.
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar - Die ersten herrenlose Hunde werden voraussichtlich nächste Woche in Temeswar/Timişoara eingeschläfert. Das sieht das neue Gesetz 258/2013 OUG vor, das kurz vor Weihnachten verabschiedet wurde. Laut der neuen Bestimmung müssen beauftragte Gesellschaften die Straßenhunde 14 Tage lang halten. Werden sie innerhalb dieser Frist nicht adoptiert, müssen die Hunde eingeschläfert werden. Das Unternehmen Danyflor hält zur Zeit einige Hundert Straßenhunde. Angestellte der Gesellschaft sowie Mitarbeiter der Stadt sammeln die Streuner täglich ein. Dafür wurde Temeswar in zwölf Zonen unterteilt. Auch Hundehalter sind verpflichtet bis zum 1. Januar 2015, ihre Tiere zu sterilisieren. Der Stadtrat wird einen Teil der Kosten übernehmen, verpflichtet aber gleichzeitig die Tierbesitzer stets die Papiere des Hundes bei sich zu führen, um sie im Falle von Kontrollen vorweisen zu können.

Man hofft in der nächsten Zeit auf viele Adoptionen, um die Zahl der einzuschläfernden Hunde auf ein Minimum zu reduzieren. Dafür machen sich besonders Organisationen wie Pet Hope stark. Sie suchen Adoptivwillige im Ausland. Weiterhin versuchen Tierschützer die Durchführung des neuen Gesetzes hinauszuzögern. Die Argumente der Organisationen: Danyflors Vertrag mit der Stadt läuft im Frühjahr 2014 aus. Die Stadtverwaltung müsse zuerst ein neues Unternehmen finden, dass sich um den Hundefang sowie die Betreuung der herrenlosen Tiere kümmert. Laut der Vorsitzenden des Tierschutzvereins Eco Vet, Adriana Tudor, muss der Stadtrat über die neue Bestimmung abstimmen und neue Tarife festlegen.

Kommentare zu diesem Artikel

Gerdi, 22.01 2014, 17:49
Ich hoffe das, dass Tierelend bald ein Ende. Es müsste diesen Menschen nur ein Tier Recht sprechen.........
Anette, 19.01 2014, 00:27
es gibt bei Facebook eine Gruppe von Tierschützern die über virtuelle Adoptionen in Höhe von 50 Euro schon etliche Hunde dort gerettet haben. Wenn ihr auch helfen möchtet dann adoptiert bitte ganz schnell einen der hunde damit dieser dann aus dem shelter geholt, versorgt und für die ausreise fertig gemacht werden kann.
Hier die FB Adresse:
https://www.facebook.com/events/219253574927563/
Sabine, 16.01 2014, 14:13
das ist Mord, hallo lieb Journalisten, berichtet bitte mal die ungeschmimke Geschichte. Einschläfern, das ist doch zum Kotzen, sie werden erschlagen ,Verbrand
Thomi, 15.01 2014, 23:35
Es sind die Kinder, denen wir vor mehr als 20 Jahren geholfen haben, die jetzt mit unbeschreiblicher Grausamkeit gegen die Hunde vorgehen. Ich für meinen Teil habe dazugelernt, von mir gibt es kein Geld mehr, ich werde nie mehr helfen.
Bettina, 15.01 2014, 22:19
Kinder werden mit den brutalen Einfangenmethoden konfrontiert. Sie lernen daraus, dass es sich um unwertes Leben handelt. Gewaltbereitschaft wird dadurch noch sinnlos gefordert. Dann kommen die Hunde in sog. Shelter. Sie leiden unter Hunger und Durst leben in ihren eigenen Ekskremten bekommen, Kannibalismus macht sich breit. Nach 14 Tagen werden sie getötet, entweder mit Strom, lebendig verbrannt oder es wird ihnen Frostschutzmittel injiziert - von wegen eingeschläfert. Nicht wie bei uns in Deutschland, dass sollte mal niemand glauben. Tierschützer laufen amok und die Regierungen unternehmen nichts. Was für eine Schande. Hoffe, dass Pythagoras recht behält. Alles was der Menschen den Tieren antut kommt auf den Menschen zurück. Traurige Grüße
Gaby, 15.01 2014, 18:41
Es hat nichts mit "einschläfern" zu tun!!! Die armen Seelen werden totgeschlagen, angezündet, verhungern oder fallen vor lauter Hunger über die alten und schwachen Hunde her. Ich könnte k..... wenn es so "human" hingestellt wird.
Katrin Reinicke, 15.01 2014, 11:21
Solchen Journalismus brauchen wir nicht!Hört auf alles in Watte zu wickeln und schreibt die Realität!!!!!!
andi, 15.01 2014, 08:48
Das Gesetz sieht vor das die Bürgermeister entscheiden können ob getötet wird. Das Timisoara sich auf das Gesetz beruft ist also absolut falsch.Es ist eine Entscheidung des Bürgermeisters. Zum Einschläfern haben die alle kein Geld. Im shelter Buzau wurden jetzt Hunde bestialisch ermordet.Man sieht noch die Blutlache auf dem Boden , ein anderes shelter hat 20 Hunde in einen engen Verschlag gezwängt und einfach angezündet. Wer bei diesen Vorfällen noch fürs einschläfern ist kann man nur wünschen das derjemige als rumänischer Hund in einem öffentlichen shelter wieder auf die Welt kommt damit er erlebt was die durchmachen müssen. Und die EU schaut natürlich nur zu
Tina, 15.01 2014, 07:17
Eingeschläfert, Ihr macht wohl Witze!!! Sie werden zu Tode gehungert, erschlagen, mit Frostschutz totgespritzt, vergiftet, etc. aber NICHT eingeschläfert!!

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