Tökés sorgt für Wirbel durch Volkspartei

Dem UDMR stehen schwere Kommunalwahlen bevor

Dienstag, 28. Februar 2012

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Auf dem Parteitag der Ungarischen Volkspartei in Siebenbürgen (PPMT), der Samstag in Miercurea Ciuc stattfand, wurde Tibor Tóro mit 309 Stimmen von 312 zum Parteivorsitzenden gewählt. Beschlossen wurde ein Aktionsplan für die kommenden Kommunal- und Parlamentswahlen.
Budapest hatte zum Parteitag Staatssekretär Zsolt Németh entsandt und Premier Viktor Orbán übermittelte eine Videobotschaft, in der er von alten, unerfüllten Träumen sprach, die man nicht aufgeben sollte, von der „allkarpatischen ungarischen Staatsbürgerschaft“. Der eigentliche Vorsitzende dieser Szeklerpartei, László Tökés, sprach in seiner Grundsatzrede darüber, dass ihm Siebenbürgen wichtiger sei als Rumänien. Er empfahl Bukarest, seinen Zentralstaat aufzulösen, der der „treue Hort der Korruption“ sei. Mehr Föderalismus käme dem Land zugute, da die Menschen dann selber entscheiden könnten, wie sie leben wollen. Der Vorsitzende des UDMR, Hunor Kelemen, räumte ein, dass angesichts solcher Sprüche und Entwicklungen dem UDMR der bisher schwierigste Kampf bei den Kommunalwahlen bevorstünde. Experten meinen allerdings, dass sich sowohl EU-Parlamentarier László Tökés als auch Premier Viktor Orbán verrechnen könnten und dass wahrscheinlich die praktische Vernunft ihrer ungarischen Landsleute in Rumänien siegen wird. Der PPMT gehören bisher 100 Ortsgruppen und 19 Regionalverbände an, es handelt sich um keine Massenbewegung.

Kommentare zu diesem Artikel

Helmut, 29.02 2012, 16:54
Dieser Tökes und seine Ultranationalen Mitstreiter sollen zur Kenntnis nehmen,daß sie in Rumänien leben.
Falls,diese Leute und ihre Hintermänner in Ungarn glauben sie können Unfrieden und Unruhe in das Land bringen werden sie sich sehr täuschen.
Der größte Teil der ungarischen Minderheit,ist sowie die anderen Minderheiten in Rumänien für ein geordnetes Zusammenleben der Menschen innerhalb des heutigen Rumäniens.
Da die zur Zeit in Ungarn herrschende Partei riesige Probleme ,aller Art hat,versucht sie durch besonders aufgeheizten Nationalismus zu Punkten.
Leider gibt es solche miesen Handlanger wie Herrn Tökes auch in anderen Ländern mit einer ungarischen Minderheit.
Der Nationalismus/Rassismus hat Europa und die Welt bereits einmal ins Unglück gestürzt und Millionen mußten ihre Leben lassen.Darum müssen wir alle sehr wachsam sein,dass solche Ideen und ihre Unterstützer rechtzeitig von der Bevölkerung in die Schranken gewiesen werden.
Die beste Antwort muß bei den kommenden Wahlen ,solchen Typen, gegeben werden.
Falls es Tökes und Co.nicht mehr in Rumänien passt,sollen sie doch in ein Land ihrer Liebe(Ungarn) ausreisen und dort glücklich werden.Sie sollen 97% der rumänischen Bevölkerung in Frieden und gegenseitigem Respekt leben lassen.
Eines ist aber Klar ,mit christlichen Werten hat Herr Tökes nichts mehr gemeinsam.Durch sein Verhalten hat er sich selbst aus dieser Gemeinschaft ausgeschlossen.
RUMÄNEN ALLER MINDERHEITEN SEIT WACHSAM UND LASST EUCH NICHT VON SOLCHEN LEUTEN MISSBRAUCHEN. MACHT EUCH NICHT MITSCHULDIG. UND LERNT AUS DER VERGANGENHEIT!!!!!

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*