Tourismus in Kronstadt:

Was denken Touristen über die Stadt unter der Zinne?

Freitag, 29. Juli 2016

Der Autor des Artikels, Yuji Aoyama, bei einer Kunstausstellung in Kronstadt
Foto: Dieter Drotleff

In den letzten Jahren kamen immer mehr Touristen aus der ganzen Welt nach Rumänien. Besonders Kronstadt ist sehr beliebt. Über eine Million Touristen besuchten die Stadt am Fuße der Zinne. Aber aus welchen Gründen kommen sie nach Kronstadt? Was interessiert Touristen an dieser Stadt?
Vielleicht ihre Multikulturalität? Hier leben seit Jahrhunderten Rumänen, Ungarn und Deutsche zusammen. Sogar ein japanisches Gemeindezentrum gibt es hier. Im Jahr 1991 begann Kronstadt eine Städtepartnerschaft mit der japanischen Stadt Musashino. Außerdem ist Kronstadt offizielle Partnerstadt von  Städten wie Tampere in Finnland, Gent in Belgien, Leeds in Großbritannien , Linz in Österreich. Vielleicht sind auch die Bewohner dieser Städte unter den Touristen, die von der schönen Natur und von den Tradtitionen, die hier gepflegt werden, begeistert waren und immer wieder zurückkehren.
Kronstadt wurde von den Ritterbrüdern des Deutschen Ordens im frühen 13. Jahrhundert als südöstlichste deutsche Stadt in Siebenbürgen unter dem Namen Corona gegründet.

In Kronstadt ist es nie langweilig, besonders wenn man von Sport und Natur begeistert ist. Es gibt viele Dinge zu tun: Wandern, Mountainbiken, die wilden Tiere im Zoo besuchen.  Auch gibt es hier zahlreiche Kulturzentren und Museen. Das imponierendste Denkmal der Stadt ist die Schwarze Kirche. Es ist die größte gotische Kirche Südosteuropas. Ihren Namen trägt die Kriche wegen eines Stadtbrandes im Jahr 1689, der von der Kirche nur noch die geschwärzten Mauern stehen ließ. Sie ist seit der Reformation der Kronstädter Siebenbürger Sachsen durch Johannes Honterus eine evangelische Kirche. In dieser Stadt wurde vor mehreren Jahren das berühmte Musikfestival „Der goldene Hirsch“ organisiert.
Was könnte also Kronstadt tun, um noch mehr Touristen anzulocken?

Erstens sollte man für eine bessere Kommunikation mit den Touristen sorgen. Mehrere Restaurants sollten Speisekarten in englischer Sprache haben. Auch die Verkäufer in den Geschäften aus dem Stadtzentrum können sich auf Englisch mit den Kunden verständigen, und das ist gut.
 Zweitens könnte Kronstadt mehr Events für Touristen und Ausländer organisieren. Zwar gibt es hier eine Reihe von interessanten Veranstaltungen, aber es wäre interessant, ein Festival zu organisieren, in dem die Beziehungen zu anderen Ländern gefeiert werden. Das würde den Besuchern helfen, die Kultur der Stadt besser zu verstehen und zu schätzen. Die Stadt konnte auch ein Festival der historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten organisieren. Schließ-lich könnte Kronstadt in seinen Tourismusbüros mehr interessante Angebote für Touristen bieten. Zum Beispiel ein Angebot für den Besuch von mehreren Stadtteilen von Kronstadt, die nicht so bekannt sind.

Yuji Aoyama,
Inter-Community School Zürich

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