Touristen saßen am Buleasee fest

Für den Transport der rund 70 Personen wurden zwei Helikopter eingesetzt

Mittwoch, 20. Januar 2016

Hermannstadt – Rund 70 rumänische, deutsche, portugiesische und israelische Touristen saßen von Dienstag bis Mittwoch, infolge einer Funktionsstörung im Motorenraum der Seilbahn, am Buleasee/Bâlea Lac fest. Die Vertreter der Tourismusbetreiber am Buleasee erklärten, der Ausfall sei Dienstagmittag eingetreten und dass zu dem Zeitpunkt sich niemand in der Seilbahn befand.

Adrian David, der Manager der Hermannstädter Bergrettung, erklärte, dass die Situation unter Kontrolle war und dass keiner der Touristen sich in Gefahr befunden hätte. Den Vertretern des Tourismuskomplexes zufolge befanden sich unter den Touristen auch 45 Lyzeumsschüler aus Craiova und Portugal. „Alle Personen, die am Dienstag nicht zum Bulea-Wasserfall/Bâlea Cascadă befördert werden konnten, haben kostenlose Verpflegung und Unterkunft in den zwei Hütten am Buleasee erhalten“, so Lidia Bădilă, die Vertreterin der Gesellschaft, welche die Seilbahn betreibt. Die Vertreter des Komplexes am Buleasee teilten mit, Ersatz für das defekte Teil bereits gekauft zu haben und es schnellstmöglich einbauen zu wollen. Nach einem Probelauf sollten die Touristen zum Bulea-Wasserfall befördert werden. Am Mittwochmorgen teilte der Betreiber der Seilbahn mit, die Funktionsstörung sei schwerer zu beheben als ursprünglich erwartet.

Eine Fachfirma aus Kronstadt/Braşov solle nun Abhilfe schaffen, die Seilbahn wird jedoch voraussichtlich erst am heutigen Donnerstag wieder in Betrieb gesetzt. „In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden wir diesbezüglich informiert. Höchstwahrscheinlich wird die einzige Lösung diejenige sein, die Touristen mittels eines Hubschraubers des Innenministeriums vom Buleasee abzuholen“, so Dr. Raed Arafat, der Leiter des Departements für Notsituationen des Innenministeriums. Am Mittwochmorgen teilte das Inspektorat für Notsituationen mit, zwei Hubschrauber zum Buleasee entsandt zu haben, welche die Touristen abholen sollten. Als erste sollte eine Familie mit einem einjährigen Kind auf ein Plateau bei Cârţişoara gebracht werden, dann auch die restlichen Touristen.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 21.01 2016, 13:32
Das nennt man internationale Jugendverständigung auf rumänisch. Das war sicher ein tolles Erlebnis auf der Passhöhe des Transfagarasan mit einer Hüttengaudi..

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