Tramprennen für eine gute Tat führt nach Rumänien

117 Teilnehmer starteten „Viva con Agua“-Rennen 2012

Mittwoch, 22. August 2012

Das Tramprennen 2012 führt 117 Teilnehmer aus ganz Europa zum Surduc-Stausee.

Insgesamt 117 Teilnehmer aus ganz Europa traten vor Kurzem  eine 2000 Kilometer lange Reise nach Rumänien an. Es ist die Rede um ein sogenanntes Tramprennen, das für eine gute Tat veranstaltet wird. Ziel dieses Rennens ist der Surduc-Stausee. Die Teilnehmer sind beim fünften Tramprennen für Viva con Agua und haben gemeinsam bereits mehr als 10.000 Euro Spenden für ein WASH-Projekt (Water, Sanitation, Hygiene) in Indien gesammelt.

Ghent-Kopenhagen-Bayreuth-Leipzig-Dresden: Zum fünften Mal startete am 18. August das Tramprennen für Viva con Agua. Ausschließlich per Anhalter reisen 117 Teilnehmer aus ganz Europa, Australien und den USA in Zweier- und Dreierteams von den fünf Startorten in Deutschland, Belgien und Dänemark um die Wette, um das gemeinsame Ziel – in diesem Jahr den Surduc-Stausee im westrumänischen Verwaltungskreis Temesch – zu erreichen. Über sechs Etappen und 2000 Kilometer führt die Reise durch Polen, die Ukraine, Tschechien, die Slowakei und Ungarn bis nach Rumänien.

Einen großen Erfolg haben die Teilnehmer schon vor dem Start erreicht, denn sie haben gemeinsam bereits 10.100 Euro Spenden für ein WASH-Projekt der Welthungerhilfe in Indien gesammelt, heißt es in einer Pressemitteilung zum Event. Diese Summe ist durch mehr als 300 Sponsoren zusammen gekommen, die einen frei gewählten Betrag pro getramptem Kilometer an ein Team ihrer Wahl gespendet haben. Das ist jedoch nicht die endgültige Summe, denn auch während des Rennens können die Teams weiterhin finanziell unterstützt werden. Die Mindestsumme liegt bei 0,5 Cent pro getramptem Kilometer, was zehn Euro entspricht.

Die Reise der Teilnehmer kann über einen SMS- und MMS-Liveticker auf der Homepage des Tramprennens mitverfolgt werden. Alle Infos zum Rennen, zu Viva con Agua und zum unterstützten Projekt können unter www.tramprennen.org abgerufen werden. 

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