Traubenfest in Mühlpetri

Deutsches Forum beging Jubiläum

Dienstag, 25. September 2018

Trachtenumzug beim Traubenfest in Mühlpetri

Mühlpetri - Vor rund 20 Jahren wurde in Mühlpetri/Petreu das Demokratische Forum der Deutschen gegründet. Bereits im ersten Jahr wurde auch das erste Traubenfest veranstaltet. „Damals hatten wir noch nicht unser Forumshaus und wir luden die Gäste in einen Weinkeller ein“, erinnert sich Andras Vegsö, Vorsitzender des DFD in Mühpetri an die Anfänge der Organisation. Die Gründungsmitglieder, Stefan Weiszenbacher, Otto Szücs und Attila Szücs, trafen sich zum ersten Mal im Pfarrhaus.

Die Unterstützung für die Vorhaben des Deutschen Forums in Mühlpetri kam vom Regionalforum Nordsiebenbürgen sowie von der Landsmannschaft der Sathmarer Schwaben in Deutschland wie auch vom Freundeskreis Großwardein-Villingen-Schwenningen aus Deutschland. Vor allem der Familie Rösch ist das Deutsche Forum in Mühlpetri für die zahlreiche Unterstützung aus Deutschland sehr dankbar. „Zum ersten Mal kamen die Gäste aus Deutschland mit Johann Schwartz, dem ehemaligen Vorsitzenden des Regionalforums Nordsiebenbürgen nach Mühlpetri. Seitdem kommen die Mitglieder des Freundeskreises drei Mal pro Jahr zu uns und bringen Unterstützung mit“, sagt der Vorsitzende. Die Spenden, die wir von ihnen erhalten, verwerten wir und damit unterstützen wir die Jugendvolkstanzgruppe. Die Mitglieder des Forums in Mühlpetri lassen sich für gute Zwecke begeistern, so halfen viele Volontäre auch beim Bau des Forumshauses mit. „Ich denke, dass wir in der Gegend das schönste Forumshaus haben“, sagt Andras Vegsö stolz. Das Forum zählt nach wie vor rund 50 aktive Mitglieder. Vor vier Jahren wurde zu Ehren von Hans Rösch, dem ehemaligen Leiter des Freundeskreises Großwardein – Villingen-Schwenningen eine Gedenktafel an der Fassade des Forumshauses eingeweiht. „Wir hätten ohne die Hilfe des Freundeskreises aus Deutschland das Forumshaus nicht aufbauen können. Vom Baumaterial bis Fenster und Türen sowie Beleuchtung haben wir alles vom Freundeskreis erhalten“, sagt dankbar der Vorsitzende. Andras Vegsö leitet das DFD Mühlpetri seit ungefähr sechzehn Jahren. Das Forum hat neue Pläne: Im ersten Stock sollen Gästezimmer eingerichtet werden und so könnte das Haus als Kulturzentrum funktionieren, wo Jugendtanzgruppentreffen oder andere Programme wie verschiedene Workshops stattfinden könnten.

Zum Traubenfest trafen sich auch heuer über 200 Teilnehmer, Mitglieder der Volkstanzgruppen aus Sathmar, Großwardein, Großkarol, Neupalota, Marghita und Mühlpetri sowie des Chors des DFD aus Großwardein. Im Hof des Forumshauses wurden die Gäste mit frisch gepresstem Most erwartet. Vom Forumshaus bis zur römisch-katholischen Kirche gingen die Trachtenpaare in Begleitung der Blaskapelle aus Mühlpetri. Der Festgottesdienst wurde von Istvan Pito, Pfarrer in Mühlpetri und dem Gastpfarrer Attila Szücs zelebriert. Der Kirchenchor sang während der Messe Lieder in mehreren Sprachen. Die Volkstänze und die Lieder wurden im Kulturheim der Gemeinde präsentiert. Die Zuschauer wurden von Barna Barcui, Bürgermeister in Mühlpetri, Andras Vegsö, DFD Vorsitzender in Mühlpetri, Johann Forstenheizler, Ehrenvorsitzender des Regionalforums Nordsiebenbürgen und Arnold Teisz, Vorsitzender des DFD Großwardein begrüßt. Der Bürgermeister sprach anerkennend über die Tätigkeit des Lokalforums und sicherte ihm weiterhin Unterstützung zu. Ehrenvorsitzender Johann Forstenheizler sowie Arnold Teisz, Vorsitzender des DFD Großwardein gratulierten der Leitung des Forums in Mühlpetri zum Jubiläum und wünschten ihr weiterhin viel Erfolg zu ihren künftigen Vorhaben. Ein Höhepunkt des Traubenfestes war vor allem für die Kinder die Tombolaverlosung, denn man konnte mit allen Losen verschiedene Gesellschaftsspiele und Spielzeuge gewinnen, dank des Freundeskreises Großwardein - Villingen-Schwenningen, die für die Tombola die Preise gespendet hatten. Das Fest endete mit einem Traubenball.

Kommentare zu diesem Artikel

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*