Traumatisierte Kinder transformieren Gefühle in Kunst

Dienstag, 08. Juli 2014

Bukarest - Am 30. Juni und 1. Juli führten die in Deutschland lebenden Illustratoren Roxana und Alexander Ené ein Projekt mit Kindern für die Tabaluga-Stiftung in Radeln/Roadeş durch. Mit über 25 traumatisierten Kindern im Alter von sechs bis elf Jahren wurde zwei Tage lang zu klassischer Musik gemalt, wobei die Kreationen der Kleinen anschließend von Roxana Ené durch die sogenannte Technik des Overpainting – gezieltes Hinzufügen von Konturen, Farben und Sprüchen oder Gedichten in Zierschrift – in charmante, aussagefähige Kunstwerke verwandelt werden. Die Kinder sollen bei dieser Therapie auf kreative Weise Klänge in Farben transformieren und das Zusammenspiel zwischen Gefühlen, Musik und Kunst  erleben bzw. ausdrücken.

Bei der Umgestaltung der Originale stimmt sich die Schwalbacher Künstlerin auf die Persönlichkeit jedes Kindes ein und versucht, dieser im Endprodukt Ausdruck zu verleihen. Roxana Ené hat bereits mehrere Projekte dieser Art sowohl in Deutschland als auch in Rumänien durchgeführt. Unter anderem wurden ihre Bilder auf Benefizveranstaltungen für das Bukarester Hospiz der Stiftung „Hospices of Hope“ versteigert (siehe auch ADZ: www.adz.ro/artikel/artikel/die-farben-meiner-seele/). Am 25. Juni 2013 traf sie im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der rumänischen Vereinigung „Invingem Autismul“ in Bukarest den britischen Prinz Edward, dem eines ihrer Werke für die Royal Gallery des Königshauses überreicht wurde.

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