Treffen der Bürgermeister

Kreisrat diskutierte in Hermannstadt über den Haushalt und stelltestrategische Projekte vor

Samstag, 26. Januar 2013

Die Kreisratsführung, Präfekt Ovidiu Sitterli sowie der Vizebürgermeister von Hermannstadt, Virgil Popa, und der Mediascher Bürgermeister, Ovidiu Neamţu, nahmen vor dem Plenum Platz. Foto: Holger Wermke

Hermannstadt - Über 60 Bürgermeister der meisten Kommunen im Kreis Hermannstadt/Sibiu sowie die Leiter der staatlichen Institutionen kamen am Donnerstag auf Einladung des Kreisratsvorsitzenden Ioan Cindrea zusammen. Auf der Tagesordnung standen der Haushalt für das laufende Jahr sowie die Zuteilung von Geldern an die Kommunen sowie um die Bereiche Gesundheit, Kultur und das Investitionsprogramm.

Cindrea kündigte an, solche Treffen zweimal im Jahr abhalten zu wollen. Einmal vor der Aufstellung des Kreishaushaltes, ein zweites zur Abstimmung von Haushaltskorrekturen und Aktivitäten. Daran teilnehmen sollen all jene, die für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Kreis verantwortlich sind, meinte Cindrea. Die Treffen sollen für eine effiziente und transparente Kommunikation zwischen Kreisrat und den Lokalverwaltungen sorgen. Letztere informierte Cindrea über die strategischen Projekte des Kreisrates mit lokalen Auswirkungen. Dies betreffe Vorhaben wie die Einrichtung von medizinisch-sozialen Zentren, Kulturzentren, Sport- und Spielplätzen oder die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Romagemeinschaften. Dazu wünsche er sich, sagte Cindrea, dass so viele Rathäuser wie möglich Partnerschaften mit dem Kreisrat eingehen.

„Die absoluten Prioriäten sind die Investitionen in die Straßen- sowie Wasser- und Abwasserinfrastruktur, in die Sozial- und Gesundheitsinfrastruktur und in solche Projekte, die wirtschaftliche Entwicklung fördern, also Industrieparks oder Zentren zum Ankauf landwirtschaftlicher Produkte, die wir in Zusammenarbeit mit privaten Partnern realisieren“, erklärte Cindrea den Teilnehmern des Treffens im Sitzungssaals des Kreisrates in Hermannstadt. Im Gegenzug verlangte der Kreisratsvorsitzende von den Bürgermeistern Stellungnahmen bezüglich der jeweiligen Erwartungen und Prioritäten. Auf Ebene des Kreises versuchen wir die finanziellen, materiellen und personellen Ressourcen zur Bewältigung gemeinsamer Probleme einzusetzen.

Ein weiteres Treffen plant der Kreisratsvorsitzende laut eigener Aussage in Kürze mit den Hermannstädter Parlamentsabgeordneten, denen er „einige Hausaufgaben“ geben möchte, „weil wir wahrscheinlich ihre Unterstützung benötigen“.

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