Treffen der Staatspräsidenten Johannis und Duda

Dienstag, 12. Juli 2016

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Anschließend an den NATO-Gipfel fand Sonntag in Warschau das Treffen zwischen dem Präsidenten Polens, Andrzej Duda, und dem Präsidenten Rumäniens, Klaus Johannis, statt. Duda betonte die gute Zusammenarbeit der beiden Länder auf dem Gipfel, auch im Sinne der Vereinbarungen, die man vorher in Bukarest getroffen hatte. Ein weiteres Thema war das Schicksal der Polen (1 Million) und der Rumänen (1,5 Millionen), die in Großbritannien leben. Nach dem Brexit und seinen Folgen wollen Polen und Rumänien gemeinsam vorgehen, um die Rechte dieser Bürger zu schützen. Diese Rechte dürften durch nichts eingeschränkt werden, unterstrich Duda. Allerdings werde genau beobachten, wie sich die Lage entwickelt.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 13.07 2016, 00:37
1,5 Millionen ist weit übertrieben. Die allermeisten Auslandsrumänen (inkl. Roma) wohnen in Italien, Spanien, dann Frankreich, dann Deutschland. Insgesamt sind von ehemals 22 Millionen unter dem Towaresch Nicolae etwa 3 Millionen ausgewandert (inkl. Sachsen und Schwaben, die oft noch Doppelstaatsbürger sind). Heute leben 19 Millionen in Rumänien selbst, obwohl so genau kann das ja keiner sagen, weil die sich nicht unbedingt abmelden, wenn sie ein paar Monate ins Ausland arbeiten gehen und dann vielleicht ungeplant länger bleiben, etc. Jedenfalls sind sicher keine 1,5 Millionen in Großbritannien und es sind auch sicher nicht mehr Rumänen als Polen dort. Die Zahl ist einfach falsch.
Walter, 12.07 2016, 15:37
Wenn 1,5 Mio Rumänen in GB leben, wie viele leben dann in Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Österreich, Kanada ... etc? Gibt es dazu Zahlen?

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