Tschechische Allee in Temeswar

Hiesige Tschechen boten Kulturprorgamm

Dienstag, 30. Oktober 2012

Feierliche Eröffnung der „Tschechischen Allee“ am Temeswarer Kreuzplatz: v.l.n.r. Bürgermeister Nicolae Robu und der tschechische Botschafter Jiri Sitler.

 Temeswar -  Ein weiteres Zeichen der Multikulturalität des Banats und der Stadt an der Bega: Zum Anlass des Nationaltags der Tschechischen Republik (28. Oktober) wurde am Vortag im kleinen Temeswarer Kreuzpark (Elisabethstadt) eine „Tschechische Allee“ eröffnet. Der Festlichkeit wohnten Jiri Sitler, der Botschafter der Tschechischen Republik in Rumänien, der Temeswarer Bürgermeister Nicolae Robu, aber auch andere Ehrengäste wie Klaus Christian Olasz, der deutsche Konsul in Temeswar, Vasile Onofrei, der österreichische Honorarkonsul in Temeswar, und andere diplomatische Vertreter bei. Mit dabei waren aus der tschechischen Gemeinschaft der Kreise Temesch und Karsch-Severin Kinder- und Erwachsenengruppen in tschechischen Volkstrachten.

„Das Banat und die Tschechische Republik können auf eine reichhaltige, traditionelle Beziehung zurückblicken“, führte der tschechische Botschafter Jiri Sitler an. „Wir hoffen, dass wir diese Kontakte in Zukunft um Weiteres bereichern können.“ Der hohe Gast beteiligte sich auch an der VII. Auflage der Tschechischen Tage in Temeswar. Zu diesem Anlass  boten die tschechischen Kulturgruppen (Kinder, Jugend und Erwachsene) aus den Ortschaften Gârnic und Sf. Elena, Kreis Karasch-Severin, und aus Temeswar im Temeswarer Adam-Müller-Guttenbrunn Haus ein Kulturprogramm dar. Bekanntlich lebt ein Großteil der Tschechen (nahezu 3000 Personen) in unserem Land in der Westregion im Kreis Mehedinţi (Dubova, Eşelniţa, Eibenthal, Orschowa), im Kreis Karasch-Severin (u. a. Gârnic, Coronini,Berzasca, Socol) aber auch im Kreis Arad (Peregu Mare) und im Kreis Temesch. Das erste im Banat bzw. am Donauufer gegründete Tschechendorf war der heute verlassene Ort Elisabethfeld (Gründungsjahr 1823). Das zweite und auch noch heute bewohnte Tschechendorf Sf. Elena (Svata Helena) wurde 1824 im Bereich des heutigen Eisernen Tores gegründet.

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