„Tură în Natură“ am Bruk

Grundregeln des Straßenverkehrs und Sicherheitsmaßnahmen

Dienstag, 01. März 2016

Hermannstadt - Im Zeitraum Juni 2011 – Juni 2014 gab es in Hermannstadt/Sibiu knapp 150 Unfälle mit Fahrradfahrern, wobei 61 schwer verletzt und sieben sogar getötet wurden (Quelle: www.politiarutiera.ro). Um so etwas in Zukunft zu verhindern, sprach Mihai Proca vom Hermannstädter Verein „Tură în Natură“ vergangenen Donnerstag vor etwa 120 Schülern der 10. Klassen des Brukenthal-Gymnasiums. Procas Präsentation erläuterte Grundregeln des Straßenverkehrs ebenso wie die Rechte und Pflichten der Fahrradfahrer im Verkehr. Desgleichen erklärte er, wie ein richtig ausgestattetes Fahrrad (Licht, Reflektoren, Bremsen etc.) auszusehen hat. Aufgelockert wurde der Vortrag durch Beispielfilme, in denen Gefahrensituationen im Straßenverkehr und die möglichen Folgen eines Unfalls gezeigt wurden. Hiervor kann man sich als Fahradfahrer beispielsweise durch umsichtiges Fahren, das Tragen eines Helms oder das Geben von Handzeichen schützen.

Proca verglich die Situation des Fahrradverkehrs in Rumänien, unter anderem auch in Bezug auf den Ausbau des Radwegenetzes, mit jener in anderen europäischen Ländern. Er wies auf die Sinnhaftigkeit des Fahrradfahrens vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels hin und stellte zum Schluss Fahrrad-Ausflugsrouten, wie etwa den „Brukenthal-Weg“ entlang des Harbachtals oder die „Emil-Cioran-Route“ nach Răşinari vor. Die Präsentation ist Teil des über die EEA Grants geförderten Aktionsprogramms „Hermannstadt – Ein grünes Ja für Fahrräder!“ und wird im Rahmen der exklusiven Partnerschaft zwischen „Tură în Natură“ und der Brukenthalschule in naher Zukunft auch noch mit den 9ten Klassen wiederholt werden. Nähere Informationen sind im Internet bei der Adresse www.tura innatura. ro zu erfahren.

Hugo-Alexander Frohn

Kommentare zu diesem Artikel

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*