UDMR wird durch Absetzungen bestraft

Dienstag, 06. Oktober 2015

Bukarest  (Mediafax/ADZ) - Der Exekutivvorsitzende des Ungarnverbands (UDMR), Péter Kovács, hat erklärt, dass die Regierung den Verband jetzt bestrafe, weil seine Parlamentarier beim Misstrauensantrag gegen die Regierung gestimmt haben. Die Vertreter des Verbands in den Regierungsstrukturen würden entfernt. So sei die Staatssekretärin Enikö Lászlo, die dem Departement für Interethnische Beziehungen vorgestanden hat, abgesetzt worden. Dabei sei dieses Departement schon immer von UDMR-Politikern geleitet worden, ganz gleich, ob der Verband sich in der Regierung befunden habe oder in Opposition. Höchstens ein Minderheitenpakt, der von allen Parlamentsparteien unterzeichnet wird, könne eine mittelfristige Garantie diesbezüglich bieten.

Kommentare zu diesem Artikel

Mihai, 06.10 2015, 23:13
Der Neue Staatssekretär heisst Aledin Amet und kommt vom Verband der Tataren und Türken. Er ist in den Regierungsstrukturen des Departement für Interethnische Beziehungen schon seit 2012.
Jens, 06.10 2015, 09:05
Das zeigt mal wieder ein schönes Rechtsverständnis, eigentlich von beiden Seiten. Die einen vergeben den Job nicht den besten sondern weil sie mal in der Vergangenheit erpresst wurden, die anderen meinen, dass ein Staatssekretär ihrer Partei gehört.
Leider steht in dem Artikel nicht wer den Job jetzt bekommen hat, sollte er aber an eine andere Minderheit gehen ist es von der Ungarnpartei noch eine größere Sauerei.

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