Überbesteuerung der Besserverdiener vom Tisch

Montag, 13. Mai 2013

Bukarest (ADZ) - Nach Angaben von Finanzminister Daniel Chiţoiu (PNL) ist die von Regierungschef Victor Ponta ins Auge gefasste Überbesteuerung von Staatsbediensteten mit Löhnen von umgerechnet mehr als 1000 Euro kein Thema mehr: Man habe die Angelegenheit in der Koalition wiederholt erörtert, sich aber zu keinem Entschluss durchgerungen, sodass das Thema gegenwärtig vom Tisch sei, sagte Chiţoiu am Samstag. Von Mediafax befragt, ob die Pläne tatsächlich ausschließlich die Arbeitnehmer aus dem Staatssektor visiert hätten, räumte der Minister ein, dass man zu einem gewissen Zeitpunkt auch die Möglichkeit der Überbesteuerung sämtlicher Besserverdiener ins Auge gefasst habe – allerdings sei diese Variante schnell wieder verworfen worden.

Kommentare zu diesem Artikel

Helmut, 13.05 2013, 22:34
Hier kann man dem Manfred nur Recht geben.Die PSD muß sich ihrer Werte besinnen und nicht immer einer Antonescu/Johannis-Partei und der 1%-Partei PC nachgeben.Als Beispiel sollten ab 01.08.2013 die Gehälter der Minister/Abgeordneten/Präfekten/Bürgermeister mit einer monatlichen Solidarsteuer in der Höhe von 15% belegt werden.Diese Steuer sollte in einen kontrollierbaren Sozialfond für die Ärmsten des Landes fliessen.Sollten die Parlamentarier einer solchen Solidarsteuer die Zustimmung verweigern,dann sollten sich alle PSD -Abgeordneten bereit erklären einen solchen Betrag freiwillig in einen Sozialfond einzuzahlen.Solidarität mit den Ärmsten ist einer der Grundpfeiler der Sozialdemokratie.
Manfred, 13.05 2013, 19:56
Ist es sozial,wenn Geringverdiende die selbe prozentuale Steuerlast tragen wie Gutverdienende?Klares NEIN!Keine gute Entscheidung zum Wohle von 90% der Bevölkerung.Die PSD sollte sich mal bewußt machen,was ihr Name bedeutet-sozial demokratisch...

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