Umstellungen bei der Stiftung Volksbewegung

Baconschi: Intellektuelle wurden an den Rand gedrängt

Donnerstag, 12. Juni 2014

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Cristian Diaconescu, der Präsidentschaftskandidat der Partei der Volksbewegung ( PMP), wurde Dienstag auch zum Vorsitzenden der Stiftung Volksbewegung gewählt. Dies war nötig geworden, nachdem der bisherige Vorsitzende der Stiftung, Univ.-Prof. Marian Preda, sein Amt niedergelegt hatte. Er habe aus der Stiftung eine bekannte und geachtete Institution gemacht, doch er könne die politische Klasse nicht von innen her ändern, erklärte der Professor.

Mit der PMP selbst ist der gewesene Außenminister Teodor Baconschi unzufrieden. Er erklärte in  einem Interview, auf dem Parteitag seien die Intellektuellen „evakuiert und marginalisiert“ worden, so wie das schon einmal in der PDL geschehen ist. Er hätte sich gewünscht, dass alle Persönlichkeiten der Rechten nicht zersplittert, sondern in einer Partei vereinigt sind. Die Bekanntgabe, dass Cristian Diaconescu der Präsidentschaftskandidat ist, sei überraschend gekommen, keine Spur von einer Debatte oder Abstimmung.

Parteivorsitzende Elena Udrea hingegen teilte mit, Präsident Traian Băsescu habe ihr dazu gratuliert, wie der Parteitag verlaufen ist. Ihrer Meinung nach habe Teodor Baconschi nicht recht, es gebe genug Intellektuelle in der Partei. Es käme nur darauf an, wen man als Intellektuellen bezeichnet.

Kommentare zu diesem Artikel

Alexander, 12.06 2014, 16:53
"Plec din fruntea Fundației cu convingerea că nu este posibilă o schimbare din interior a clasei politice din România, că ea va trebui să vină din exterior. " Eines der grundlegenden Problem in Rumänien. Leider nicht das Einzige.
IQ, 12.06 2014, 11:59
Elena, sind wir nicht alle Intellektuelle? Es wäre doch diskriminierend, dies jemandem abzusprechen. Oder sind manche gleicher?

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