Umstrittene Befragung sämtlicher Polizistinnen

Gewerkschaft Pro Lex spricht von unnötiger Übertreibung

Mittwoch, 16. Januar 2013

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der Chef der Polizeigewerkschaft Pro Lex, Vasile Lincu, ist der Meinung, dass die  Befragung der Polizistinnen im ganzen Land, ob sie sexueller Belästigung ausgesetzt gewesen wären, eine Übertreibung darstelle. Ausgehend von einem Fall würde nun der Eindruck entstehen, dass es sich um ein „nationales Phänomen“ handle.

Ein Psychologe und ein Offizier aus einer höheren Struktur würden diese  Befragungen vornehmen, wobei man mit einer Polizistin vier-fünf Minuten spreche. Auch NGOs haben sich in der Sache zu Wort gemeldet: Die Aktion sei zu begrüßen, doch stelle sich die Frage, ob offene Antworten nicht Benachteiligungen am Arbeitsplatz nach sich ziehen würden.

Diese Kontrollen bei den Kreisinspektoraten der Polizei werden auf Anordnung des Innenministers Radu Stroe durchgeführt. Quäster Viorel Vasile, Stellvertreter des Polizeichefs, teilte mit, dass bei der Rumänischen Polizei 8809 Frauen arbeiten, davon sind 2211 Offiziere und 133 haben Leitungsfunktionen inne.

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