Umwidmung von 350 Millionen Euro für Schulen, Spitäler, Straßen

Absorptionsrate der EU-Mittel von 44 Prozent bei Regio-Projekten

Samstag, 09. November 2013

Hermannstadt (ADZ) - Rund 230 Millionen Euro sollen aus der Umwidmung von etwa 350 Millionen Euro an das Operationelle Regionale Programm (POR) 2007-2013 für das Beenden von Baustellen an rund 1500 Schulen genutzt werden. Die Umwidmung sei mit den Vertretern der Europäischen Kommission besprochen worden, deren Einverständnis bis zum Jahresende erwartet wird, erklärte Eugen Teodorovici, der Minister für EU-Fonds, auf der Tagung des Monitoring-Komitees für das Regio-Programm in Hermannstadt/Sibiu. Die Mittel sollen aus den Programmen für Umwelt und Transport geholt werden, damit sie dort bis Ende 2015 nicht verlorengehen, weil gewisse Projekte das Ziel nicht erreichen. Die anderen ca. 120 Millionen Euro möchte man für Sanierungsprojekte an Landkreisstraßen (87 Millionen) bzw. Spitälern (33 Millionen) einsetzen. 2013 ist das letzte Jahr, in dem dergleichen Umwidmungen innerhalb der EU-Programme beantragt werden können, Rumänien hat bislang davon nicht Gebrauch gemacht.

Das Monitoring-Komitee trat am Donnerstag und Freitag zu seiner zweiten ordentlichen Sitzung im Jahr zusammen. Vorgenommen wurde eine allgemeine Analyse der Umsetzungen in den sechs Achsen des Regio-Programmes. Mit einer Absorptionsrate von 44 Prozent verzeichnet dieses das beste Ergebnis, so der Minister. Die allgemeine Absorptionsrate der EU-Mittel betrage derzeit 26 Prozent, abgerufen habe Rumänien bislang 2,5 Milliarden Euro, bis zum Jahresende werde die Summe 3 Milliarden Euro betragen, sagte Teodorovici.

In allen Achsen des Regio-Programmes gibt es eine Reihe genehmigter Projektanträge, deren Umsetzung nicht begonnen werden konnte, da die Mittel bereits alle vergeben waren. Beschlossen wurde, diese Vorhaben, deren Machbarkeitsstudien und technischen Projekte bezahlt sind, direkt in den Finanzierungsplan 2014-2020 zu übertragen, um im ersten Jahr schon eine gute Absorptionsrate zu sichern. An der Tagung nahmen Vertreter mehrerer Ministerien, der Europäischen Kommission, von Kommunalverwaltungen und Entwicklungsagenturen aus dem gesamten Land teil.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 11.11 2013, 22:50
Allein um die Toiletten in den Schulen zu renovieren braucht man Milliarden.Das ist alles ein Fass ohne Boden.Das Land wird sich unaufhörlich selbst auflösen.Jedes Jahr wird die Bevölkerung um mindestens 500000 schrumpfen. Und innerhalb dieser Schrumpfung der Anteil der Romas sich stark erhöhen.
Norbert, 11.11 2013, 22:41
Die intelligent Rumänen von Bettler bis zum Akademiker.werden ungebrochen das Land verlassen.Damit ihre Kinder dort das richtige lernen.Die romanisierten haben oder werden nochj um Asyl betteln.Und je nach Promille einmal ihr rumänisches Hirn schreiben lassen oder in deutsch versuchen zu denken. Die Rumänen sind viel cleverer.Die kaufen sich ne Busfahrkarte ohne Rückfahrt. Und werden Staatsbürger vieler vieler anderer Länder.
Norbert, 11.11 2013, 22:10
Da die romanisierten nur so weit denken können bis die Wirkung des selbstgebrannten Schnaps noch anhält.Interesiert das keinen Menschen in Deutschland der EU oder der Welt,was die 5 romanisierten in diesem Forum Bauer sucht Frau schreiben.Es gibt eine einhellige Meinung in Deutschland daseseingroßer Fehler war Rumänien aufzunehmen.Man hat nicht bei Wikipedia nachgeschaut nicht auf die Sachsen u Schwab gehört!!!die gewarnt haben was..inWikipedia steht was dort über Rumänien festgehalten ist. Die Koruption ist tief in der rumänischen Kultur verankert. Die Realität jetzt ist.,das Rumänien zwar in der EU ist.Aber keiner will mit ihnen was zu tun haben.Rumänien hat in der EU keine befreundete Länder .Erst wenn in 50 oder mehr Jahren von Kindergarten aus gelernt wird.Von der Verfassung bestimmt wird. Von Lehrern gelernt wird. An der Universität studiert wird. Das klauen stehlen betrügen erbetteln,hinters licht führen. Nicht in den 10 Geboten steht ,dann wird in 50 Jahren (Vielleicht) die Bevölkerun in Rumänien. (Dessen absolute Mehrheit die Romas sein werde eine Chance haben
Ottmar, 11.11 2013, 14:29
@sraffa, das war wieder so eine politische Phrase“ Ausbeutung billigster Arbeitskräfte unter miserablesten Bedingungen in China gesetzt“. Die Chinesen so weit ich das in meinem SAP IT-Umfeld betrachten kann liefern Software ab, die ein rumänischer Entwickler in dieser Qualität niemals kann, obwohl die Rumänen ach so von ihrem IT-Nachwuchs schwärmen. Die deutschen Firmen investieren dort wo sie Qualität geliefert bekommen und das ist in RO nicht der Fall. Das einzige was in Rumänien funktioniert ist das nicht arbeiten. Siehe Autobahnbau. In Ungarn gab es 1989 auch eine Revolution, dort steht aber eine durchgängige Autobahn von Grenze zu Grenze zur Verfügung. Rumänien hat in der selben Zeit mal gerade 80 km Autobahn gebaut
Sraffa, 11.11 2013, 02:48
@@Manfred/Hans : Ich teile Eure Haltungen gebe aber auch zu bedenken daß die EU bisher in Sachene Veruntreuung / Korruption bei EU-Mitteln überhaupt kein Vorbild für Rumänien abgab; Beispiel Italien, Spanien, Griechenland und wenn wir über die vermeintlichen Saubermänner Nordeuropas wie Luxemburg,Irland, Niederlande und Deutschland reden wollen kommt mir angesichts der tatsächlichen Subventionspraxis dort das kalte Grauen. Nein, dem Rumänischen Volk wurde und wird nichts geschenkt werden und es ist ihm nur zu raten alsbald aufzuwachen, die Karten neu zu mischen, sich ihrer vermeintlichen Polit"eliten" zu entledigen, die Dinge selber in die Hand zu nehmen und ihre Interessen in Europa agressiv zu realisieren ( vgl. Polen ! ).
Hanns, 10.11 2013, 11:47
@Sraffa - die rumänische Bevölkerung hat auch meiner Meinung nach eine Berechtigung Teil der EU zu sein. Aber dann hat man dafür Sorge zu tragen, dass die ganze Führung des Landes, die nicht nur korrupt ist sondern auch die nahtlose Fortführung des ehemaligen Systems darstellt, verschwindet. Mit der derzeitigen politischen Elite (allen Couleurs) hat Rumänien sicher nichts mit meiner Vorstellung von einer Europäischen Wertegemeinschaft zu tun.
Manfred, 10.11 2013, 11:46
Teil der EU?Ja!Aber Brüssel darf sich von den Politikern im Lande nicht alles gefallen lassen.Wo EU-Gelder mißbraucht oder geklaut werden,gehört der Geldhahn abgedreht,bis die Sache aufgeklärt und die Verantwortlichen bestraft sind.
Sraffa, 10.11 2013, 03:11
Die Rumänische Wirtschaft vor 1989 war ein Hauptverlierer der wirtschaftlichen Globalisierung und das Land musste in Folge enorme Ausrüstungsinvestitionen abschreiben denn : Westeuropa hat in dieser Zeit aus politischen Überlegungen und aus Profitgründen verstärkt auf die Ausbeutung billigster Arbeitskräfte unter miserablesten Bedingungen in China gesetzt und Rumänien völlig vernachlässigt.
Sraffa, 10.11 2013, 03:03
Selbstverständlich teile ich die Erregung von Hans jedoch berührt dies in meiner Sicht in keiner Weise die Berechtigung Rumäniens, Teil der EU zu sein.
Es gibt auch eine Verpflichtung der westlichen Staatengemeinschaft zur Integration des Landes , denn schließlich wurden nach 1989 lediglich in brutaler Weise wirtschaftliche Strukturen zerstört ohne auch nur annäherungsweise dem Land wirklich zur Seite zu stehen. Diese neuen Kriminellen in diesem Land sind aber ein Ergebnis der Arbeit der Chicago-Boys.
Hanns, 09.11 2013, 21:26
@Alexander - ich habe auch ursprünglich gedacht, dass sich Rumänien nach dem Beitritt zur EU besser entwickeln würde. Leider ist das Gegenteil der Fall. Man hat Rumänien seitens der EU mit Vorschusslorbeeren bedacht, welche die rumänischen Politikern leider nicht erfüllen konnten (oder wollten). Ich habe vor 2007 in einigen EU-Projekten zur Heranführung Rumäniens an den "acquis communautaire" mitgewirkt und ich denke, dass ich die Situation doch einigermaßen beurteilen kann.

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