Unentschieden gegen den Südamerika-Meister

Donnerstag, 01. März 2012

Es ist ein gutes Zeichen, auch wenn es bloß ein Testspiel war: Unentschieden gegen Uruguay, den amtierenden Südamerika-Meister und Vierten der WM 2010. Rumäniens Fußballauswahl hat am Mittwoch das beste Spiel der letzten zwei Jahre abgeliefert und befand sich – global gesehen – über die 90 Spielminuten auf Augenhöhe mit der Vertretung Uruguays, in deren Stammelf international anerkannte Stars wie Forlan und Cavani nicht fehlten. Trotzdem sollte die Partie und das Ergebnis nicht wieder abheben lassen – verfrühte Euphorie ist nach den letzten verpassten Großereignissen beistimmt fehl am Platz.

Aus der rumänischen Auswahl waren Forlan – wie er selbst sagte – vor dem Spiel nur Chivu und Mutu, bekannt. „Schade, dass Cristi Chivu nicht mehr dabei ist“, hatte der Star von Inter Mailand über seinen Vereinskollegen Chivu bei seiner Ankunft in Bukarest gesagt. Dafür war Mutu dabei, der jedoch keine besonderen Akzente setzen konnte. Das 1:1-Endergebnis wird im Umfeld der Nationalmannschaft mit Optimismus für die kommende WM-Qualifikation betrachtet und Auswahlverteidiger Dorin Goian setzte klare Akzente: „Wenn wir die Qualifikation für 2014 nicht schaffen, müssen die Auswahlspieler ersetzt werden“.

In der Bukarester National-Arena kam es zu einer ausgeglichenen Partie, deren Endstand dies auch bestätigt. Beide Mannschaften hatten die Möglichkeit zum zweiten Treffer gehabt. Die Tore erzielten Cavani (2) bzw. Bogdan Stancu (50). Jede der Mannschaften traf auch je einmal die Latte des gegnerischen Gehäuses. Zwischen den Anfeuerungen der Fans gab es immer wieder Aufschriften und Verschmähungen gegen den Verbandspräsidenten Mircea Sandu und gegen des Liga-Präsidenten Dumitru Dragomir, und – es waren bestimmt Steaua Fans – Pfiffe gegen Torhüter Tătăruşanu, dem sie trotz guter Leistung gegen Uruguay die Fehler aus der Doppelbegegnung in der Europa-League gegen Twente Enschede noch nicht verziehen hatten. Bester Mann der Rumänen war zweifelsohne Mittelfeldspieler Gabriel Torje, auf der Gegenseite blieb Diego Forlan seinem Ruf einiges schuldig.

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