Ungarn will sich auch zu Rumänien abschotten

Premier Orbán spricht von „Verteidigungslinie“

Dienstag, 01. März 2016

Symbolfoto: freeimages.com

Bukarest (ADZ) - Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán will nach den bereits errichteten Grenzzäunen seines Landes zu Serbien und Kroatien nun auch die Grenze zu Rumänien dicht machen.
Nach Meinung des konservativen Regierungschefs ist Abschottung die einzige Möglichkeit, die nach wie vor akute Flüchtlingskrise in Europa einigermaßen in den Griff zu bekommen. Wie Orbán am Wochenende in seiner traditionellen Rede zur Lage der Nation mitteilte, sind Innen- und Verteidigungsministerium in Budapest bereits in puncto Errichtung einer „Verteidigungslinie“ an der ungarisch-rumänischen Grenze angewiesen worden. In den südlichen Komitaten Csongrad und Bacs würden die Vorbereitungen dafür bereits laufen, auch habe man das Militär an sämtlichen Landesgrenzen aufgestockt, wo die Grenzkontrollen nunmehr verschärft werden sollen, so Orbán. „Falls nötig, werden wir uns von Slowenien bis zur Ukraine selbst schützen“, fügte der ungarische Regierungschef hinzu, demzufolge die EU nicht den Willen besitzt, sich selbst zu schützen. Die Flüchtlingspolitik der EU bezeichnete Orbán als „schlafwandlerisch“. Einen Grenzzaun zu Rumänien hatten die ungarischen Behörden in den letzten Monaten zwar immer wieder ins Gespräch gebracht, jedoch bisher auch stets betont, dass dieser nur falls tatsächlich nötig errichtet werden soll.

Kommentare zu diesem Artikel

Michael, 09.03 2016, 18:53
Ich bin überzeugt, dass Orbán für Ungarn der richtige Mann am richtigen Platz zur richtigen Zeit ist.
Manfred, 05.03 2016, 20:17
Gyula-weitere Beweise Deiner antichristlichen,primitiv-nationalistischen Gesinnung braucht es nicht.Diese dumme arrogante Überheblichkeit ist kaum noch zu toppen.
Gyula, 03.03 2016, 12:37
Ich habe keine Tochter, ich bin selber noch jung. Stimmt, Zigeuner bräuchte ich nicht, es sei denn, die Kinder werden dann ungarisch erzogen und er legt seine Herkunft ab. Denn ich mag keine Eidame, die stehlen oder unerlicher Arebeit nachgehen. Aber ob er Ungar, Deutscher oder Walache sei, ist nicht dermaßen gewichtig.
Manfred, 03.03 2016, 08:16
Du hast etwas falsch verstanden,Gyula-ich hasse die Ungarn nicht,aber ich hasse Dummheit,Größenwahn und Intoleranz.Dein Gelaber über gemeinsame christliche Werte hat sich doch spätestens dann erledigt,wenn Dir Deine Tochter einen getauften rumänischen Bräutigam vorstellt,oder noch besser einen getauften Zigeuner !
Gyula, 03.03 2016, 00:04
He du Ungarnfeind es geht net um die Sprache, sundern darum welche Werte man hat. Und Ungarn, Rumänen, Deutsche teilen gleiche christliche Werte.
Manfred, 02.03 2016, 23:56
Gyula!Du hast recht....und ich meine Ruhe !Leute wie Du mag ich nicht kennen!Wie toll sich z.B. die Ungarn in RO anpassen,erkennt man daran,das Tausende von ihnen kein Wort rumänisch sprechen...
Gyula, 02.03 2016, 22:05
Manfred, du kennst dich ja gar net aus. Du sagst selber "seit Jahrhunderten" - und genau daran liegt es. Diese angestammte muselmanische Minderheit lebt angepasst, was man von den derzeitigen Kolonnen aus Arabien nicht sagen kann.

Rumänien muss ein christliches Land bleiben. Wenn Deutschland islamistisch werden will, deucht mich das schade - aber es ist nicht mein Problem.
Maria, 02.03 2016, 20:01
@Ottmar, welche beleidigende oder provozierende Antwort bekäme denn dieser hohe Herr, der öffentlich warnt, dass nicht alle Flüchtlinge "traumatisierte Engel" sind?
http://www.sueddeutsche.de/politik/terrorismus-nato-oberbefehlshaber-is-wuchert-wie-ein-krebsgeschwuer-1.2888780
Manfred, 02.03 2016, 19:44
Gyula!Ist Dir klar,das es in RO seit Jahrhunderten eine muslimische Minderheit gibt...und man problemlos miteinander lebt.Erst denken,dann schreiben !
Ottmar, 02.03 2016, 19:00
Gyula. wir haben leider in Deutschland auch zu viele Ungarn. Ganz einfach schleicht euch nach Hause. Wir brauchen das ungarische Gesockse (Verbrecher Mörder und Betrüger aus Ungarn) in Deutschland nicht. Islamisten deren Glauben ist " nicht stehlen" sind uns lieber

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