Uni sponsert Aufstieg auf Kilimandscharo

Sonntag, 08. September 2013

Kronstadt – Die Leitung der Kronstädter Transilvania-Universität hat beschlossen, den Aufstieg eines ihrer Studenten auf den Kilimandscharo in Kenya mit 5000 Euro zu sponsern. Florin Bogdan Năstase, der aus Hunedoara stammt, hat seine Leidenschaft für die Bergwelt entdeckt seit er an der hiesigen Universität studiert. Besonders angetan hat  es ihm  der Aufstieg zum Mont Blanc, seit dem er die wunderschönen Landschaften der Bergwelt nicht mehr vergessen kann. Im Vorjahr war es dann der Elbrus den er bestiegen hat. Nun hat er sich für die Besteigung des Kilimandscharo in Afrika entschieden, die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Am Montag, dem 9. September, soll er zu seinem neuen Unterfangen aufbrechen.  Auf dem Gipfel will er natürlich die Landesflagge, aber auch die der Kronstädter Universität hinterlassen.

Năstase ist  Masterand im Fach Holzverarbeitung. Der Rektor der Transilvania-Universität, Prof. Dr.-Ing. Ioan Abrudan, betonte, es gebe nur wenige Studenten in Europa und auch weltweit, die sich an die Bezwingung der höchsten Berggipfel wagen. „Für uns ist es ein Stolz, einen solchen Studenten zu haben, der sich auch als guter Student erweist und deshalb wollen wir ihn fördern“.

Kommentare zu diesem Artikel

Uma, 10.09 2013, 21:32
Unglaublich, für was man alles Geld ausgibt. Komme gerade vom Kilimanjaro und habe bei weitem keine 5000,-€ für Flug, Besteigung und Ausrüstung (die ich komplett gebraucht habe) ausgegeben. "Es gebe nur wenige Studenten..."???? Der Berg ist, selbst jetzt in der Nebensaison, voller Touristen aller Altersgruppen, auch Studenten.
Halte das Ganze für Zweifelhaft. Das Geld wäre an anderer Stelle sicher besser investiert.
Tourist, 09.09 2013, 22:34
vollkommen richtig. Wenn bei diesem "Ausflug" keine wissenschaftlichen Forschungen im Mittelpunkt stehen, soll die Uni nichts bezahlen. Ist der Herr Student denn wenigsten Geologe, Biologe oder Meteorologe?
Jens, 09.09 2013, 11:56
Die Korruption im Kleinen scheint sogar noch so gut zu funktionieren, dass es sogar stolz in der Zeitung auftaucht. Eine gute Freundin von mir war diesen Sommer auf dem betreffenden Berg. Sie hat, alles zusammengerechnet, 2200 Euro bezahlt.
Die Flaggen werden übrigens jeden Tag mit allem anderen Müll weg geräumt.

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*