Union für Temesch: Wahltour nach Hatzfeld und Gottlob

Forumskandidat Peter Hochmuth will deutsche Erfahrungen einbringen

Donnerstag, 07. Juni 2012

Temeswar - Firmen- und Forumsbesuche, Kontakte zu den Kandidaten der Union für Temesch und zu der Wählerschaft stehen derzeit auf der Agenda der Spitzenkandidaten seitens der Union für Temesch, gebildet aus Bauernpartei PNŢCD und Deutschem Forum.

Projekte wirtschaftlicher- und kommunaler Art sprachen die Politiker an, fragten nach den Problemen in den Kommunen und sagten das, was Marius Cârceie, Kandidat für den Kreisratsvorsitz seitens der Union, kurz zusammenfasste: „Man kann nicht erneut Jahre warten, bis sich was ändert.“ Auf der Wahltour durch Hatzfeld/Jimbolia und Gottlob waren auch der DFDB-Vorsitzende Karl Singer und der Abgeordnete des DFDR, Ovidiu Ganţ, dabei. Sie trafen sich u. a. auch mit Holger Hoţa, Spitzenkandidat der „Union“ für einen Sitz im Stadtrat von Hatzfeld und mit Anneliese Wambach, Kandidatin der Union für ein Mandat im Gemeinderat von Gottlob.

Mit „Verständnis“  und einer ganz „besonderen Einsicht in die Problematik“ blickt der Forumskandidat Peter Hochmuth auf die Situation in Rumänien - Hochmuth belegt Listenplatz vier unter den Kandidaten der Union für Temesch, für einen Sitz im Kreisrat. „Ich habe die gleiche Situation der Entwicklung wie hier bereits einmal in Deutschland miterlebt“, sagt Hochmuth.

Auch da habe es vor etwa 50 Jahren Probleme mit der Müllabfuhr, oder mit der Kanalisation gegeben, sagt der Unternehmer, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Deutschsprachigen Wirtschaftsclubs Banat ist.  „Ich bin vielleicht geduldiger als viele andere Mitbürger. Es kann sich nichts von einem Tag auf den anderen ändern. Entwicklung braucht Zeit“, sagt Hochmuth.

Mit 30 Jahren Berufserfahrung als Ökonom bringt der Kandidat für den Kreisrat viel Erfahrung mit, war er doch in internationalen Unternehmen tätig und ist heute selbständig. Deshalb glaubt er, eine Vermittlerrolle spielen zu können, wenn es um Projekte in Zusammenarbeit mit ausländischen Stellen, Behörden und Firmen geht. „Ich habe den Vorteil, dass ich nach zehn Jahren in Rumänien nun das Land kenne“ und dazu kommt er aus Deutschland, was für die Kontakte zu Westeuropäern oftmals  als Bonus gilt.

Es geht seiner Meinung nach in erheblichem Maße darum, als Kommunalrat sich parteiübergreifend zu unterstützen, zusammen Projekte einbringen, und „im Interesse der Kommune die Politik auch mal vergessen“. Wenn ausländische Delegationen Rumänienreisen veranstalten, wenden sich diese zunächst an die gleichsprachigen Wirtschaftsclubs, und erst danach an offizielle Stellen und da sieht Peter Hochmuth weiteres Potenzial, den Kreis Temesch unterstützen und fördern zu können.

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