Unser Kandidat: Temeswar – Kulturhauptstadt Europas 2021

Temeswar in Brüssel

Mittwoch, 28. Januar 2015

Der Temeswarer Victoriei-Platz im Winter Foto: Zoltán Pázmány

Der Titel des Artikels ist wortwörtlich zu verstehen: Temeswar ist dieser Tage in Brüssel präsent, denn die Stadt an der Bega stellt sich im Herzen Belgiens und Europas als Kandidat für den Titel einer Kulturhauptstadt Europas 2021 vor. Das Temeswarer Bürgermeisteramt, das Kulturhaus der Stadt und Cristian Busoi, Mitglied des Europäischen Parlaments (Fraktion der Europäischen Volkspartei) haben die Initiative für die Veranstaltung ergriffen, die zwischen dem 26. und dem 29. Januar stattfindet. Das Event besteht aus einer Kunstausstellung und einer Konferenz, die im Gebäude des Europäischen Parlaments stattfinden.

Dr. Simona Neumann, die Geschäftsführerin des Vereins „Temeswar – Kulturhauptstadt Europas 2021“ ist dabei und hat im Rahmen einer Diskussionsrunde mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments und Vertretern der Europäischen Kommission über die Kandidatur der Stadt, über die Vorbereitungen, die getroffen werden, das Konzept der Kandidatur, die Rolle des Vereins, die bisherigen Tätigkeiten und die Einbindung der Bürger und die Zusammenarbeit mit Künstlern aus Europa für die Fertigstellung der Agenda der Kulturevents im Jahre 2021 gesprochen.

Nach Aussagen von Cristian Busoi „bringt die Ausstellung die jüngste Vergangenheit, aber auch die entferntere Vergangenheit Temeswars, die Gegenwart und die Gelegenheiten, die die Stadt bietet, zum Vorschein. Die Konferenz sollte für Temeswar – Kulturhauptstadt Europas 2021 werben, aber vor allem die Chancen beleuchten, welche die Stadt den ausländischen Investoren bietet, auch die Chancen für Projekte mit europäischer Finanzierung,“ hat Cristian Busoi, der die Rolle des Gastgebers übernommen hat, der Presse mitgeteilt: „Zusammen mit Bürgermeister Nicolae Robu werde ich die Ausstellung und den Empfang eröffnen, zu dem einige Abgeordnete des Europäischen Parlaments sowie Mitarbeiter eingeladen sind“.

Wie Cristian Buşoi noch vor dem Event gegenüber den Medien aus Rumänien ausgesagt hat, glaubt er an die Chancen der Kandidatur unserer Stadt: „Ich weiß, dass der Wettbewerb um den Titel einer Kulturhauptstadt Europas von vielen Faktoren abhängt. Es gibt Regeln, wahrscheinlich üben die Mitglieder, die zur Jury gehören werden, auch einen großen Einfluss aus, eine Rolle spielt auch die nationale Komponente. Ich hoffe, dass dieser Wettbewerb nicht politisiert wird, dass nur die Projekte zählen werden, die die Städte vorschlagen und die Art und Weise, in der die Stadt ihr wertvolles kulturelles Erbe, ihr Image und ihren Bekanntheitsgrad auf europäischer Ebene ins Spiel setzt. Dabei kann ich versichern, dass Temeswar bei weitem die bekannteste Stadt von denen, die um den Titel wetteifern, ist. Das wird hoffentlich zählen“.

„Sichtbar“ soll Temeswar nicht nur in Rumänien sein, sondern europaweit: das heißt präsent sein, bekannt sein, irgendwann auch als „Markenzeichen“ wahrgenommen werden. Diesen Weg hat Temeswar erst betreten, weitere Schritte müssen noch folgen.

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