Unterstützung wegen Not und Naturkatastrophen

Donnerstag, 02. Juli 2015

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Die Regierung hat Mittwoch einen Unterstützungsfonds von 498.900 Lei gebilligt, der an 148 notleidende Familien oder Einzelpersonen geht. Darunter befinden sich 120 Familien aus 21 Landeskreisen und Bukarest, die in eine ausweglose Lage geraten sind. 20 Familien aus mehreren Kreisen hatten ihren Besitz durch Feuersbrünste verloren und acht wurden Opfer von Naturkatastrophen.

Ein Bericht des Landesrats der Sozialhelfer (CNASR), der jetzt veröffentlicht wurde, besagt, dass in Rumänien rund 4,8 Millionen Bürger unter Armut leiden, davon 1,4 Millionen Kinder, von denen viele Analphabeten bleiben. Dabei liegt das Armutsrisiko bei Roma zehnmal höher als bei anderen Ethnien.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 03.07 2015, 18:45
wenn Kinder heutzutage noch Analphabeten bleiben, liegt das einzig und allein an den Eltern. In jedem Dorf gibt es eine Schule, in den ganz kleinen Dörfern zumindest für die ersten fünf Klassen (0-4). Der Schulbesuch ist gratis, in Romadörfern gibt es oft noch zusätzliche Programme, wie etwa gratis Mittagessen für die Kinder, Schulmaterialien aus Spenden vom Ausland, etc.. Wenn diese Kinder dann trotzdem nicht hingehen, wessen Schuld ist es dann? Soll die Polizei kommen und die Kinder mit Gewalt aus den Hütten (manchmal auch Palästen) zerren, womöglich täglich, fünf mal die Woche?

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