Urbanismuszertifikat für die Hohe Rinne

Kreisrat führte öffentliche Debatte durch / Weitere Mitglieder für interkommunale Zusammenarbeit gesucht

Mittwoch, 18. Januar 2012

Hermannstadt - Einen Zwischenstand über den Fortgang des Projektes zur touristischen Entwicklung der Hohen Rinne/Păltiniş veröffentlichte dieser Tage der Kreisrat Hermannstadt/Sibiu auf seiner Internetseite. Autoren des Berichts sind Viorel Cârstea, Leiter des Dienstes für Urbanismus, Raumplanung und Umwelt, und Chefarchitekt Corneliu Drăgan.

In dem Bericht wird die Beteiligung der Öffentlichkeit in der „zweiten Phase der Ausarbeitung der Dokumentation“ angekündigt. Diese lief tatsächlich Ende vergangenen Jahres an. Zuvor hatte der Verein für Interkommunale Entwicklung, ein Zusammenschluss von Kreisrat, Stadt Hermannstadt und der Gemeinde Poplacă, am 14. November 2011 das Urbanismuszertifikat für Phase 1 bei der Erstellung des Entwicklungsplanes (Plan de Amenajare Turistică a Zonei Păltiniş) erhalten hat.

In Vorbereitung auf die Öffentlichkeitsbeteiligung erhielten verschiedene Institutionen von Cârstea  Anfang Dezember ein Informationsschreiben, darunter der Kreisrat Alba, die staatlichen und privaten Forstverwaltungen, Wasser- und Umweltverwaltungen oder Unternehmen wie Electrica oder Radiocomunicaţii. Einbezogen in die Diskussion werden ebenso nichtstaatliche Organisationen mit Aktivitäten in der Bergregion, wie der Siebenbürgische Karpatenverein oder die Vereine Pedale und Tură în Natură.

Die erste öffentliche Debatte fand am 14. Dezember im Sitz des Kreisrates statt. Bei dieser Gelegenheit wurden die vorgestellten Pläne analysiert. Ein Ziel dieses Prozesses sei es, die Anforderungen der Tourismuswirtschaft mit Umweltbelangen und den lokalen Gegebenheiten in der Mărginimea Sibiului zu vereinen.

Alle Vorschläge fließen in die Dokumentation des Entwicklungsplanes ein, der einen Leitcharakter für das gesamte Gebiet haben wird. Detailliert werden diese im künftigen Flächennutzungsplan. Angestrebt ist außerdem, weitere Gemeinden zur Beteiligung im Verein für interkommunale Zusammenarbeit zu bewegen.

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