Vereinigung mit der Republik Moldau als nationales Anliegen

Crin Antonescu: Wann und wie ist das politisch möglich?

Dienstag, 03. Dezember 2013

Bukarest  (Mediafax/ADZ) - Die Wiedervereinigung mit der Republik Moldau müsse Rumäniens nächstes großes politisches Projekt sein, nach dem NATO-Beitritt und der Aufnahme in die EU, hatte Präsident Traian Băsescu vorige Woche vor dem EU-Ostpartnerschaftsgipfel in Vilnius erklärt. Nach der Rückkehr aus Vilnius, wo die Republik Moldau den Assoziierungsvertrag mit der EU unterzeichnet hat, legte Traian Băsescu eine Zwischenlandung in Chişinău ein und beglückwünschte Präsident Nicolae Timofte zu diesem Schritt. Băsescu sprach auch seine Hoffnung aus, dass es möglich sein wird, dass die Bürger der Republik Moldau, beginnend mit dem März 2014, ohne Visum in die EU reisen können.

Zu der Angelegenheit haben sich auch andere Politiker geäußert, etwa Crin Antonescu, Vorsitzender des Senats und und der PNL, Präsidentschaftskandidat der USL: Die Idee des Staatschefs sei nicht zu kommentieren, denn im Grunde genommen handle es sich auf beiden Seiten des Pruth um ein nationales Anliegen. Die Frage sei nur, wann, ob und wie das politisch machbar wäre. Wichtig sei fürs Erste der Assoziierungsvertrag der Republik Moldau mit der EU.

Einer soeben durchgeführten IRES-Umfrage zufolge wären drei Viertel der Bürger in Rumänien mit einer Vereinigung einverstanden, ein Drittel meint, dass die Bürger des Nachbarlandes das nicht sind.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 06.12 2013, 16:40
Frau Siegrid.Rumänien wächst nicht.Die Fläche des Landes ist gleich.Abnehmen ,und zwar rasant, nimmt die rumänische Bevölkerung in Rumänien.Während die Romas rasant steigen.Da können sie rechnen wie sie wollen.Das ist unaufhaltsam.Das Kosovo lag vorher in Jugoslawien.Jeztzt ist es eigener S taat moslemischer Prägung. Genau das gleiche passiert gerade in Rumänien.Die Romas nehmen rapidezu.Und tortzdem schrumpft insgesamt das Land an Bevölkerung.Das ist keine Meinung von mir. Sondern eine feststellung.Festgestellt von Rumänien 2011 bei der Volkszählung. Die Bevölkerung zählt 19 Millionen minus 2 Millionen die gar nicht mehr dort leben.Sie aber dazugezählt werden ,weil sie sich nicht abgemeldet haben. Minus 500000 Tausend die sich ständig im Auslandaufhalten.Ergibt nach der rumänischen Volkszählung 16,5 Millionen Menschen in Rumänien.Über 1 Million Ungarn.Die wollen sie doch nicht zu Rumänen zählen. Macht 15,5 Millionen.Die Rumänen zählten 2,5 Millionen Romas,aber sie gaben den Hinweis ,das die Dunkelziffer viel viel höher ist,weil sie aus diskreminierung sich nicht zu den Romas bei dieser Volkszählung bekannten.Was wächst da,Frau Siegrid. NIx. wächst da.Das sind alles rumänischen Hirngespinste
Norbert, 06.12 2013, 16:29
In 10 Jahren sind die Rumänen immer noch die letzten .Die Romas zu 30 Prozent der Gesamtbevölkerung gewachsen. Und die Modauer schon längst über alle Berge.Das gibt dann den ersten Romastaat.Mit der größten Minderheit den Rumänen.Wenn dies geschehen sollte, dann geschieht auch die Abspaltung Siebenbürgens. Deswegen sollte man die Rumänen zu ihren selbsternannten Selbstmord als Nation darin unterstützen
Deutscher Michel, 04.12 2013, 15:05
Rumänien soll ruhig wachsen, Dummheit hat keine Grenzen !
Manfred, 03.12 2013, 22:30
Helmut!Mit einer Einschränkung gebe ich Dir recht:Politiker müssen sich als Diener des Volkes sehen,egal welcher politischen Richtung diese angehören.Zu diesem Zeitpunkt hat Rumänien wirklich größere Probleme,das ist so!Ob es mit Basescus Problemen zusammenhängt,mag ich nicht zu beurteilen.Auf alle Fälle war dies in diesem Moment nicht notwendig.
Franz, 03.12 2013, 20:51
Gruß aus Schermbeck
banater klausi, 03.12 2013, 17:02
nicht "warum" sondern "warum nicht" :-) ... in 30-50 Jahre kann es vielleicht so weit kommen. jetzt sehe ich es auch nur als ablenkungsmanöver seitens basescu. wie lange ist er noch präsident :-(?
Siegrid, 03.12 2013, 13:13
Rumänien begeht einen Fehler, sollte es jetzt wachsen ohne vorherige innere Konsolidierung zu erreichen. Es gibt so viele Baustellen im Land, braucht Bukarest da noch neue Baustellen?
Helmut, 03.12 2013, 12:54
Bevor man an eine Vereinigung mit einem Nachbarstaat denkt,sollte die rumänische Politik zuerst dafür Sorge tragen,dass sich die wirtschaftliche und die gesamte politische Situation innerhalb des Landes(Korruption,etc.)verbessert.Nur weil der Basescu von seinen eigenen und denen seiner Familie ablenken möchte,soll man ein Thema ,welches zur Zeit für das Land vollkommen unwichtig ist, nicht hochschaukeln.Man sollte sich lieber darüber Sorgen machen,wie im kommenden Winter die Ärmsten der Armen überleben werden und wie man auch Menschen welche nicht über ein genügendes Einkommen verfügen eine ordentliche medizinische Betreuung(ohne Bestechungsgeschenken) zukommen lassen will(dies sollte eigentlich für sozialdemokratische Politiker selbstverständlich sein).
Herbert, 03.12 2013, 12:47
Es gibt in Rumänien Wichtigeres zu tun als von solchen Fantastereien zu träumen!

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