Verfahrensüberprüfung im Vergewaltigungsfall Vaslui

Ergebnis soll in wenigen Tagen öffentlich gemacht werden

Dienstag, 21. Juli 2015

Vaslui  (Mediafax/ADZ) - Im Fall des am 10. November 2014 von sieben Jugendlichen stundenlang vergewaltigten 18-jährigen Mädchens bei Văleni im Landkreis Vaslui hat der Magistrat des Gerichts von Vaslui am 19. Juni 2015 den Hausarrest für die Täter aufgehoben und statt dessen nur gerichtliche Aufsicht angeordnet. Der Fall hatte damit die Aufmerksamkeit der Vereinigung für die Anwendung der Demokratie (AID) erregt, die am 23. Juni sowohl beim Obersten Magistraturrat als auch bei der Generalstaatsanwaltschaft um Verifizierung der Legalität des Verfahrens angesucht hat.

Am Montag, dem 20. Juli, antwortete der Oberste Magistraturrat durch sein Pressebüro, Richter Marius Badea Tudose habe die Gerichtsinspektion mit der Überprüfung betraut. Anschließend soll das Ergebnis im Plenum des Rats untersucht werden. Die Generalstaatsanwalt informierte, man hätte dem Antrag auf Überprüfung stattgegeben. Das Ergebnis werde in wenigen Tagen veröffentlicht.

Der Fall hatte wegen seiner Brutalität landesweit für Aufsehen gesorgt. Das Mädchen war von den Tätern stundenlang und trotz zweimaliger Ohnmacht in einem Feld zu abnormen Sexpraktiken gezwungen worden. Nach der Entlassung der Täter aus der Haft nach nur fünf Monaten sollen diese eine Rufmordkampagne gegen das Opfer initiiert und sogar Sympathiebekundungen erhalten haben.

Kommentare zu diesem Artikel

Fritz, 22.07 2015, 15:56
@Ottmar
Wir könnten 1000,- Euro darauf wetten. Und würden gewinnen...
Ottmar, 22.07 2015, 12:17
So etwas kann nur in Rumänien stattfinden. ich meine nicht dass mehrere Männer ein Mädchen gemeinsam vergewaltigen passiert überall auf der Welt. sondern ich meine dass die Staatsanwaltschaft die Leute untereinander kommunizieren lässt dass sie sich absprechen können, dass diese nicht in Untersuchungshaft bis zum Prozesstag sind....
In Deutschland käme neben der Vergewaltigung auch der Tatbestand der Entführung und der Freiheitsberaubung sowie des versuchten Totschlages hinzu. Unglaublich das Rechtsystem in Rumänien. Wahrscheinlich ist mindestens ein Vergewaltiger Angehöriger eines EX-Securitate-Mitarbeiters oder Sohn eines Sozialistischen(PSD) Politikers. Ich würde darauf 1000 Lei wetten

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