Vermögensteile von vier Ministern gepfändet

Freitag, 24. Juni 2016

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Die Staatsanwaltschaft DIICOT hat den vier strafverfolgten Ministern Dan Ioan Popescu, Mihai Tănăsescu, Sebastian Vlădescu und Gheorghe Pogea mitgeteilt, dass weitere Teile ihres Vermögens gepfändet wurden, nachdem schon vorher ihre Konten gesperrt worden waren. Es handelt sich um die Wirtschaftsaffäre Rompetrol II, das sind rund 3000 Bände, etwa eine Million Seiten, die durchgelesen werden müssen, erklärte Dan Ioan Popescu vor der Presse. Es geht auch um die Eilverordnung der Regierung 118/2003, durch die Zahlungsrückstände von Rompetrol (603 Millionen Dollar) in eine Subskription des Finanzministeriums umgewandelt wurden.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 25.06 2016, 02:21
Dan Ioan Popescu hätte einfach folgendes erklären können : Wir haben als Minister in Absprache und systematisch und über Jahre hinweg Rompetrol's Schulden ggü dem Rumänischen Staat in eine wertlose Darlehensforderung verwandelt, damit Rompetrol im Ausland einen Käufer finden kann und der bisherige Eigentümer von Rompetrol zum reichsten Mann von Rumänien und Milliardär aufsteigen konnte. Die Darlehensforderung haben wir dann schlichtweg erlassen damit sie niemand mehr zu zahlen hatte. Dafür haben wir alle reichlich auf unseren Konten in Monaco, Schweiz, Lichtenstein und ( leider auch ) Zypern kassiert. Die Zyprioten allerdings haben uns dann später unser Geld teilweise durch Bankrott geklaut - das ist aber schon wieder eine andere Geschichte.

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