Vernissage und Preisverleihung „Kinder malen ihre Heimat“

Die XII. Auflage mit internationaler Beteiligung

Dienstag, 08. April 2014

Die Delegation aus der Ukraine mit der Trägerin des Großen Preises der 12. Ausgabe von „Kinder malen ihre Heimat“ (2.v.l)
Foto: privat

Reschitza - „Kinder malen ihre Heimat“ bleibt weiterhin ein gern organisiertes und durchgeführtes Vorhaben des Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ und des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen. Das konnte man am vergangenen Samstag bei der Vernissage und Preisverleihung der XII. Auflage spüren und miterleben. Zahlreiche Kinder und Jugendliche aus der Ukraine (Losowa), aus Serbien (Kula und Telecka, beide Batschka) und aus Rumänien (Bokschan, Großsanktnikolaus, Steierdorf-Anina und Reschitza) waren dabei.

An der XII. Auflage, gestartet im Herbst 2013, haben 262 Arbeiten teilgenommen. Die Jury hatte es nicht leicht. Am 19. Februar 2014 waren Dr. Ada Cruceanu-Chisăliţă, Kunstkritikerin, Prof. Leontin Prodan, Zeichenlehrer am „Diaconovici - Tietz“-Lyzeum und Berufskünstler, Gustav Hlinka und Maria Tudur, Hobbykünstler, sowie Ingeborg Nemeşagu, stellvertretende Vorsitzende des Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ dabei, die besten Arbeiten auszuwählen. Es wurden ein Großer Preis, 12 Preise, jeweils 3 für je zwei Klassengänge (Klassen I - II, III - IV, V - VI und VII -VIII) und 17 Sonderpreise, insgesamt also 30 Preise vergeben.

Am Samstag waren im „Frédéric Ozanam”-Sozialzentrum der Vinzenzgemeinschaft  Reschitza sehr viele dabei, als man die Ausstellung eröffnete. Erwartet und begrüßt wurden Preisträger, Teilnehmer, die Mitglieder der Jury, Interessenten aus dem In- und Ausland. Nach der Einführung durch den Hauptveranstalter folgte ein deutsches Volkstanzprogramm, von den „Enzian-Tanz-gruppen“ aus Reschitza  dargeboten (Leitung: Marianne und Nelu Florea). Zu Wort kamen anschließend der rumänisch-orthodoxe Protopope von Reschitza Petru Berbentea, die Direktorin der „Paul Iorgovici“-Kreisbibliothek Karasch-Severin, Clara Maria Constantin, und, seitens der Jury, deren Vorsitzende Dr. Ada Cruceanu-Chisăliţă. 

Zum Schluss kam der große Augenblick: die Preisverleihung. Prämien gingen an die anwesenden Teilnehmer aus Losowa (Ukraine), Kula und Telecka (Serbien), Bokschan, Großsanktnikolaus, Steierdorf -Anina und Reschitza. Der Große Preis ging an Svetlana Brytschuk, Mittelschule Nr. 8, VIII. Klasse, Losowa, Ost-Ukraine, die aus weiter Ferne, etwa 1800 Kilometer, eigens für das Ereignis nach Reschitza  angereist ist. Viel näher hatten es die aus Serbien Kommenden, die nur 200 kKilometer bis nach Reschitza fuhren.

Das schon obligate Foto mit allen anwesenden Preisträgern, Jurymitgliedern und Implizierten beendete die Vernissage in Reschitza. Die Ausstellung „Kinder malen ihre Heimat“ wird als Wanderausstellung im In- und Ausland gezeigt. Am 12. Juni wird sie in Feldbach - Steiermark, Österreich und im Oktober in Marburg an der Drau/Maribor, Slowenien gezeigt. Bis Jahresende folgt noch eine Vernissage in der Batschka in Serbien und im nächsten Jahr in Csernowitz in der Ukraine, in Konstanza am Schwarzen Meer und in Suceava in der Bukowina.

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