Vernissagen im Doppelpack

Die Galerie für zeitgenössische Kunst und das Jagdmuseum öffnen ihre Sammlungen

Donnerstag, 22. Mai 2014

Zahlreiche und selten gesehene Werke schmücken die beiden Ausstellungsräume der Galerie für zeitgenössische Kunst.

Die Mansarde quillt über vor lauter Trophäen.
Fotos:Vlad Popa

Hermannstadt - Gleich zwei neue temporäre Ausstellungen wurden im Brukenthalmuseum anlässlich des Internationalen Tages der Museen am vergangenen Sonntag eröffnet. In beiden Fällen handelt es sich unter dem Titel „Begehbare Bestände des Brukenthalmuseums“ um die Öffnung der Sammlungen, wobei das Publikum die seltene Gelegenheit erhalten soll, Werke zu sehen, welche normalerweise nicht Teil der Ausstellungen sind. Die beiden Vernissagen fanden vorerst nur in Anwesenheit von Pressevertretern und weniger Gäste statt. Sie sollen in Zukunft, aus Gründen der Erhaltung der Werke, unter restriktiven Bedingungen auch Besuchern zugänglich gemacht werden.
Die erste Ausstellung eröffnete der Direktor des Brukenthalmuseums, Prof. Dr. Sabin Adrian Luca, im ersten Stock der Galerie für zeitgenössische Kunst in der Quergasse/Str. Tribunei in Anwesenheit der Unterstaatssekretärin im Kulturministerium, Irina Cajal.

Im Ausstellungsraum im ersten Stock wurden Metallgerüste aufgebaut, welche mehr als 120 Malereien und Skulpturen rumänischer Künstler zeigen und welche vom Impressionismus und bis zum Kubismus reichen. In einem gesonderten Ausstellungsraum im zweiten Stock werden Werke Hermannstädter Künstler ausgestellt. Die zweite Vernissage fand im Jagdmuseum „August von Spiess“ statt, wo die Ende Dezember fertiggestellte Mansarde zahlreiche und sehr unterschiedliche Exponate beherbergt. Dabei handelt es sich um Trophäen, welche zwar in der Dauerausstellung durch die wertvollsten Exemplare vertreten sind, aber deren Vielzahl sowie die begrenzten räumlichen Bedingungen es nicht ermöglichen, mehr auszustellen. Vor allem für Spezialisten ist die Sammlung des Jagdmuseums von Interesse, da sie hier die Entwicklung verschiedener Gattungen studieren können. Auch diese Ausstellung soll in Zukunft für das Publikum zugänglich gemacht werden.

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