Verschiebt Reschitza Straßenhunde in andere Ortschaften?

Mittwoch, 29. August 2012

Foto: sxc.hu

Reschitza/Eisenstein - Im Bokschaner Ortsteil Vasiova, aber vor allem in der benachbarten Gemeinde Eisenstein/Ocna de Fier herrscht seit Tagen wegen „ortsfremden“ Straßenhunden Aufregung. Angeblich wurden um die Mitternachtsstunde aus einem Kastenwagen am Ortseingang Hunde freigelassen, die sich entweder in Richtung Eisenstein oder nach Vasiova hin verstreuen, zum Teil aber auch rudelbildend zusammenblieben.

Zuletzt soll das vergangene Woche in der Nacht von Donnerstag auf Freitag geschehen sein, gab der Eisensteiner Vizebürgermeister Mircea Ungureanu bekannt, und die Eisensteiner wollen wissen, dass die Täter unter den Reschitzaer Hundefängern und Schindern zu suchen sind. Gesichtet worden sei eine Dacia Solenza mit dem Kennzeichen des Rathauses Reschitza („PMR“) sowie ein Kastenwagen. Etwas später seien am Ortseingang 20-30 herrenlose Hunde gesichtet worden.

Die Eisensteiner Gemeindeführung, aber auch die Bürger, sorgen sich um die Kinder und die Senioren, die im Umfeld des Ortseingangs aus Richtung Bokschan-Vasiova wohnen. Vizebürgermeister Ungureanu gab an, bei einer Ortsbesichtigung tatsächlich einen Teil der streunenden Hunde gesichtet zu haben, teils mit Halsbändern als Besitzangabe, wie sie von den Tierschutzorganisationen den Hunden angehängt werden, um sie vor den Hundefängern zu „schützen“. Allerdings habe Ungureanu auch vier Hundekadaver vorgefunden.

Die herbeigerufene Ortspolizei nahm die Untersuchung des jüngsten Vorfalls auf, aber auch die Reschitzaer Tierschutzorganisationen wurden verständigt.  Eine kam tatsächlich am vergangenen Wochenende vorbei und nahm von der Lage Kenntnis.

Der Reschitzaer Bürgermeister Mihai Stepanescu wies die Anschuldigungen aus Eisenstein entrüstet zurück: „Aus Reschitza waren in der ominösen Nacht keine Fahrzeuge in Eisenstein. Es ist das erste Mal, dass mir ein solcher Fall von Hundeverschiebungen zugetragen wird, während wir selber uns wiederholt mit solchen Problemen konfrontieren mussten, als andere in Reschitza herrenlose Tiere aussetzten. Niemand aus dem Rathaus Reschitza wird je Vierbeiner bei anderen aussetzen. Wer solche Anschuldigungen macht, sollte sie erst gründlich überprüfen, bevor er damit vor die Medien geht. Ich wiederhole: die in Eisenstein ausgesetzten Hunde haben nie und nimmer etwas mit dem Reschitzaer Rathaus zu tun!“

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