Verteidigungsminister Fallon teilt „Sicherheitssorgen“

Mit Johannis, Ponta und Duşa zusammengetroffen

Dienstag, 24. März 2015

Bukarest (ADZ) - Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon ist am Montag in Bukarest mit Präsident Klaus Johannis, Premier Victor Ponta und seinem rumänischen Amtskollegen Mircea Duşa zusammengetroffen. In einer Presseerklärung sagte Fallon nach seinen Gesprächen mit den rumänischen Behörden, dass er „deren Sorge bezüglich der Sicherheitslage im Schwarzen Meer“ teile. Fallon hob weiters hervor, dass das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland sich als sogenannte „Rahmennation“ mit Truppen an den beiden hierzulande zu errichtenden regionalen NATO-Kommandozentralen beteiligen wird. Der britische Verteidigungsminister gab zudem bekannt, dass „im Monat Oktober einer der modernsten Zerstörer der Royal Navy“ in der Hafenstadt Konstanza eintreffen wird.

Sein rumänischer Amtskollege erklärte seinerseits, dass man sich vor allem über die „politisch-militärische Lage infolge der Ukraine-Krise und der Krim-Annexion durch Russland“ sowie, in diesem Kontext, über „eine ständige Präsenz der NATO-Kapazitäten im Schwarzen Meer“ ausgetauscht habe. Weitere Gesprächsthemen seien die Umsetzung der Beschlüsse des jüngsten NATO-Gipfels zur Sicherung der Ostgrenze und Steigerung der Einsatzkraft und Reaktionsschnelligkeit des Bündnisses, die Planung weiterer gemeinsamer Militärübungen sowie Möglichkeiten der „Kooperation im Rüstungsbereich“ gewesen, so Mircea Duşa.

Kommentare zu diesem Artikel

norbert, 24.03 2015, 22:13
Rumänien wird so wieso kleiner werden. Auf mittlere Sicht werden dies die Ungarn tun. .die Rumänen haben kulturell und ökonomisch ihnen nichts anzubieten. .die Tschechen und Slowaken haben sich auch getrennt. .das passt halt nicht. .die Ungarn werden eher was von orang urban was annehmen. .als von Rumänien. .
Helmut, 24.03 2015, 21:06
@Tourist hat vollkommen Recht,nicht Russland hat Gebietsansprüche an Rumänienen gestellt sondern Nationalisten in der Ukraine,welche heute in diesem Land den Ton angeben.Nicht aufrüsten,sondern Rumäniens PolitikerInnen müssen alle Massnahmen ergreifen um eine friedliche Lösung in der Region voran zutreiben.Aufrüstung und Stationierung von zusätzlichen NATO-Truppen sind nicht der Weg um zu einer solchen Lösung zu kommen.Natürlich die Konzerne der Kriegsindustrie sind an einer Eskalation interessiert,damit sie wieder viel Geld auf Kosten anderer verdienen können.Das ist die Lehre der Geschichte und Europas Politiker sollten endlich wieder einmal daran denken.Die Menschen in Europa und der ganzen Welt wollen in Frieden leben.Statt Milliarden in die Rüstung,Milliarden in die Armutsbekämpfung ....in die Bildung....in das Sozial-und Gesundheitswesen etc.
Tourist, 24.03 2015, 14:36
Rumänien hätte finanziell schön von der South Stream Pipeline profitieren können, doch dieses Projekt wurde von der NATO abgedreht. Auch von den Gasvorkommen auf der Krim wäre die logische Pipeline über eine Unterseeleitung nach Rumänien. Auch verboten. Statt dessen muss Rumänien aufrüsten, dabei gibt es territoriale Ansprüche eher von Seiten der Ukraine (Schlangeninsel, Donaudelta, Bukowina) als von Russland aus.

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