Victor Ponta: Neues Kabinett kommende Woche im Parlament

Verhandlungen mit Ungarnverband laufen auf Hochtouren

Donnerstag, 27. Februar 2014

Bukarest (ADZ) – Premier Victor Ponta hat am Mittwoch bekannt gegeben, sein neues Kabinett dem Parlament kommende Woche vorstellen zu wollen. Ponta bestätigte zudem, mit dem Ungarnverband (UDMR) Verhandlungen zwecks Regierungsbildung aufgenommen zu haben.  Denn seine neue USD-Mehrheit ist recht fragil – im Parlament kommen PSD, PC und UNPR zusammen auf 274 Stimmen. Mit den 17 Stimmen der Minderheiten-Fraktion würde es zwar reichen, um die Regierung Ponta III vom Parlament absegnen zu lassen, wofür 288 Stimmen nötig sind.

Nichtsdestotrotz bliebe die neue Mehrheit unbehaglich wackelig, während Ponta mit dem UDMR im Regierungsboot auf immerhin 317 Stimmen bauen könnte. Entsprechend heftig wird derzeit um die Ungarn geworben: Medienberichten zufolge sollen dem UDMR ein Vizepremiersposten für Parteichef Kelemen Hunor sowie zwei Ministerposten angeboten worden sein. Formell will die UDMR-Leitung am Wochenende über das Angebot befinden, laut Medien soll der Machtdeal allerdings bereits in trockenen Tüchern sein.

Premier Ponta flickte indes am Mittwoch sein altes Kabinett notdürftig und ernannte, nach dem Rückzug der liberalen Ressortchefs, sieben Interimsminister: Dan Şova –  Transport, Nicu Bănicioiu –  Gesundheit, Robert Cazanciuc – Beziehungen zum Parlament, Rovana Plumb – Wasserwirtschaft, Doina Pană – Arbeit, Mihnea Costoiu – Kultur und Titus Corlăţean – Auslandsrumänen.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 28.02 2014, 22:39
Wer sprach von Geschenken,sraffa???Ihre Kommentare werden täglich unsachlicher!Nicht wirlich weit weg von Norberts Niveau!Das Schlimme ist,Sie scheinen den von Ihnen publizierten Müll selbst zu glauben(von Helmut natürlich wohlwollend genehmigt).
Hanns, 28.02 2014, 17:21
@Sraffa! Sie verstehen es offensichtlich nicht oder wollen es nicht verstehen. Es war nirgends von „Almosenempfängern“ die Rede! Es wurde lediglich festgestellt, dass z.B. bei der Eröffnung von Autobahnteilstücken durch Ponta und seine Genossen es in den Medien so darstellt wird, als würden alle Leistungen ausschließlich von der rumänischen Regierung stammen. In den Medien gibt es immer nur diese einseitige Lobhudelei und es wird nie die ganze Wahrheit gesagt und genau das ist es, was kritisiert wurde. Oft wird bei offiziellen Anlässen nicht einmal eine EU-Fahne präsentiert (so etwas kommt in keinem anderen EU Mitgliedsland vor!). Ich frage mich nur warum man der EU beigetreten ist, wenn man das alles nicht will. Von Leuten wie Sraffa und Helmut werden dann die Erwähnung solcher Fakten als Besudelung Rumäniens bzw. Hasstiraden angeprangert.
Sraffa, 28.02 2014, 15:36
@Hans,Tourist u.a.. : Die angeblichen "Geschenke" der EU sind klare Gegenleistungen der Gemeinschaft für Mitgliedschaft und die Abgabe von Rechten/Vermögen/Arbeitskräfte an die EU seit der Mitgliedschaft. Dies war und ist bei jedem Land so, egal ob Spanien. Portugal,Griechenland usw. . In Rumänien war die Empfangnahme von Subventionen seit Jahren durch die miserable Rum.Verwaltung und grassierende Korruption stark eingeschränkt, jetzt kommt aber die Subventionspipeline langsam in Fahrt.
Es ist nun darauf zu achten daß keine Zweckentfremdung stattfindet wie in Italien, Griechenland, Spanien , damit das Land etewas davon hat !

Gerede von den "Almosenempfängern" sind lediglich Hasstiraden. Warum haben sich diese Leute nicht vorher dafür engagiert daß es gar nicht erst so weit kommt ??
Manfred, 28.02 2014, 11:54
Helmut!Wenn es in D soviel Mist zum Wegräumen gäbe wie in RO,hätten wir hier ähnliche Probleme.Haben wir aber nicht!Mit Deinen verlogenen Parolen kannst Du Wahlkampf in RO machen,die weniger Gebildeten,welche nach dem Motto leben"Was man im TV sagt,muß auch wahr sein",glauben Dir.Hier bist Du fehl am Platze!
Manfred, 28.02 2014, 10:44
Dem stimme ich zu,TOURIST!Die rote Garde wird es anders sehen,Ehre und Ehrlichkeit wurde wohl noch nicht ins Rumänische übersetzt...
Hanns, 28.02 2014, 10:43
@Helmut - wenn Sie nicht mehr weiter wissen, dann werden die Deutschen einfach als Nazis beschimpft! Das ist die übliche Reaktion wenn man sich in die Enge getrieben fühlt. Helmut, Sie sollten genau lesen was Tourist geschrieben hat - denn so ist es wirklich. In den rumänischen Medien wird das alles verschwiegen und nur die kommunistische "Gehirnwäsche" verbreitet. Armes Rumänien.
Tourist, 28.02 2014, 07:15
@Helmut: das Problem ist nur dass die EU und damit indirekt hauptsächlich Deutschland, Österreich, die Niederländer und Skandinawien (die andern sind ja selber Netto-Empfänger) Rumänien gerade von vorne bis hinten finanzieren. Die Autobahn wird mit EU-Geld gebaut, neue Schulen werden mit EU-Geld bezahlt, neue Spitäler, die Renovierung von Alten- und Behindertenheimen, die Reperaturen der vergammelten Eisenbahnstrecken und sogar die Pensionen können nur mit Geld von der EU und dem IWF ausbezahlt werden. Rumänien erhält gerade einen riesengroßen Marshallplan von den Nettozahlern der EU. Die bösen Deutschen finanzieren also den halben rumänischen Staat. In den Medien stellt sich aber Ponta hin und tut so, als wären das die Verdienste der PSD. Bei jeder Baustelleneröffnung grinst er in die Kamera. Was der anwesende EU-Vertreter auf Englisch den Journalisten sagt, wird gar nicht übersetzt und weggeschnitten. Die Wahrheit ist aber, dass alles was irgendwie ein bisschen vorwärts geht mit ausländischem Geld finanziert ist, ohne EU wäre Rumänien auf dem Niveau von Albanien. Das mag für aufrechte Patrioten eine bittere Pille sein, das zuzugeben. Aber man könnte auch einfach einmal Danke sagen.
Helmut, 27.02 2014, 22:18
@Hanns -Du und solche Typen wie Ottmar und Co.Kümmert Euch lieber um die Probleme in Eurem Land,dort gibt es Mist genug zum wegräumen.Lieber sind mir schondie Genossen als Nazis und Rassisten.
Sraffa, 27.02 2014, 18:30
Ich verstehe die ganze Aufregung nicht; jetzt wird eben anders koaliert und neue Mehrheiten bereit gestellt. Das macht jede Partei und allüberall in Europa und anderswo. das ist zwar nicht schön entspricht aber Lateinischem Niveau : Schaut nach Rom ! Lediglich Norbert-Ottmar will das alles nicht kennen. Übrigens Norbert-Ottmar: Googeln Sie mal mit dem Stichwort " CSU-Landrat Jakob Kreidl " ; dann finden Sie alles was Ihnen angeblich so an Rumänien stört; allerdings nicht nur in Rumänien sondern erst Recht in Bayern an Ihrem geliebten Weisswurstäquator.
Hanns, 27.02 2014, 16:46
@Helmut - wer besudelt da Rumänien? Das machen ja die Genossen selbst, die ja nur Ihre eigenen Interessen vertreten!

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*