Victor Ponta will Wahlbeobachter, Antonescu nicht

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Bukarest (ADZ) - Regierungschef Ponta hat am Montag nach der wöchentlichen Koalitionssitzung bekanntgegeben, dass er bei den Parlamentswahlen vom 9. Dezember Wahlbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) dabei haben will. Außenminister Corlăţean sei bereits angewiesen worden, sich mit der OSZE in Verbindung zu setzen. Dadurch würde jeder Verdacht auf Wahlbetrug unterbunden, sagte Ponta.

Sein Vorschlag schien beim liberalen Koalitionspartner nicht gut anzukommen: Er selbst sehe keinen Grund für internationale Wahlbeobachter, in Rumänien gebe es trotz mancher Unregelmäßigkeiten immerhin freie und korrekte Wahlen, so Antonescu. Doch habe das Land nichts zu verbergen, fügte der PNL-Chef hinzu.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 24.10 2012, 21:03
Um eine seiöse Wahl zu organisieren,müßten ALLE Wahllokale mit neutralem Personal besetzt werden,inklusive eines funktionierenden Computersystems,um Mehrfachstimmabgaben zu verhindern.Gibt es mittlerweile eigentlich ein aktuelles Wählerverzeichniss?Wann fängt Rumänien mal an,über die Briefwahl nachzudenken?

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