Viel weniger Arbeitsunfälle, viel mehr Schwarzarbeit

Statistiken der Kontrollbehörde für Arbeit

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der Leiter der Kontrollbehörde für Arbeit, Dantes Nicolae Braţu, gab Anfang der Woche die Ergebnisse der Untersuchungen zu Arbeitsunfällen und Schwarzarbeit  bekannt. Zuerst die erfreuliche Nachricht: Die Anzahl der Arbeitsunfälle in den ersten 11 Monaten des Jahres hat im Vergleich zum Vorjahr um über 20 Prozent abgenommen. Dies gilt sowohl für Unfälle mit tödlichem Ausgang (Abnahme um 32 Prozent), als auch für solche mit temporärer Arbeitsunfähigkeit als Folge (19 Prozent). Bratu führt dies auf eine Verbesserung der Sicherheit am Arbeitsplatz zurück. Die meisten Unfälle ereigneten sich im Bereich Forstarbeit, bei einem Rückgang von 44 Prozent, gefolgt von Bauwesen, Transportwesen und Holzbearbeitung. Bis Ende 2012 müssen alle EU-Mitgliedsstaaten ihre Arbeitsunfälle um 25 Prozent senken. Rumänien liegt hierbei gut im Rennen, erklärt Braţu.

Zum Thema Schwarzarbeit zeigt die Statistik eine fast 77-prozentige Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Über 27.000 Schwarzarbeiter wurden in den ersten 11 Monaten des Jahres aufgedeckt und 9426 Arbeitgeber bestraft, wobei der Gesamtwert der Strafen 100 Millionen Lei übersteigt. Dies sind 126 Prozent mehr als in der gleichen Zeitspanne im Vorjahr, was auch daran liegt, dass die Strafen empfindlich erhöht wurden. 266 Fälle werden vor Gericht untersucht, wobei als Straftat gilt, wenn ein Arbeitgeber mehr als fünf Personen illegal beschäftigt.

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