Viel weniger Unfallopfer

Aus der Karasch-Severiner Verkehrsbilanz 2012

Donnerstag, 10. Januar 2013

Verschneite Straße in Richtung Semenik: Im Winter oft eine Herausforderung für die Autofahrer
Foto: Zoltán Pázmány

Reschitza - Die Unfallbilanz 2012 im Karasch-Severiner Straßenverkehr zeigt erfreulicherweise weniger Unfälle und Unfallopfer als im Vorjahr: Obwohl im Laufe des Jahres 2012 auch zahlreiche Verkehrsunfälle mit schwerwiegenden Folgen, Gewalttaten und weiterhin besorgniserregende kriminelle Tätigkeiten verzeichnet wurden, vermerkt die allgemeine Statistik der Polizei des Landeskreises Karasch-Severin eine merkliche Reduzierung in allen Bereichen.

Laut Ancuţa Cărbunariu, der Pressesprecherin der Karasch-Severiner Kreispolizei, wurden so auf dem Gebiet des Kreises in den verflossenen zwölf Monaten insgesamt 366, das heißt 29 Unfälle weniger als im Vorjahr 2011 verzeichnet. Erfreulich vor allem die Tatsache, dass die Zahl der Unfallopfer erheblich zurückgegangen ist: 2012 gab es insgesamt 31 Unfalltote, im Vorjahr erlagen 38 Personen ihren Verletzungen. Verzeichnet wurden desgleichen 177 Schwerverletzte, sechs weniger als 2011, 333 Personen – 2011 waren es 37 Verletzte mehr – kamen bei Unfällen mit leichten Verletzungen davon.

Pressesprecherin Cărbunariu begründet die positive Jahresbilanz auf den Straßen vor allem mit den konstanten und strengeren Kontrollen der Verkehrspolizei. Diese und die in Problemzonen installierten Überwachungskameras hatten dazu geführt, dass vor allem die Zahl der Geschwindigkeitsübertretungen, weiterhin eine der Hauptursachen für schwere Unfälle, stark reduziert wurde. 2012 wurden nur drei Verkehrsunfälle wegen zu hoher Geschwindigkeit der Autofahrer registriert, 2011 waren es 14 derartige Fälle. Bei diesen Unfällen gab es diesmal keine Unfalltoten, aber einen Schwerverletzten und fünf Opfer mit leichten Verletzungen.

Das Fahren ohne eine erforderliche Anpassung an die Verkehrsbedingungen führte zu 81 Unfällen. Die Zahl der Unfälle mit verletzten Fußgängern, die die Straße nicht ordnungsgemäß überquert hatten, sank 2012 mit 28 Unfällen um zehn: Dabei wurden drei Tote, elf Schwerverletzte und 15 leichtverletzte Fußgänger verzeichnet. Alkoholisierte am Steuer bleiben weiterhin trotz verstärkter Polizeikontrollen die Hauptverursacher von schweren Verkehrsunfällen: Im Landeskreis Karasch-Severin wurden im Vorjahr 45 Unfälle mit Alkoholsündern registriert. Dabei gab es leider auch vier Tote, 21 schwerverletzte und 39 leichtverletzte Opfer.

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